Ede's Suedostasien Blog

Kambodscha und Laos mit den Augen eines Schweizer Travellers gesehen...

Donnerstag, Januar 31, 2008

News von Stefan aus Laos

Ich habe gestern ein Email von Stefan (einer der Koh Chang Divers Buben) erhalten und moechte Euch seinen Abenteuerbericht aus Nord-Laos nicht vorenthalten:

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jo, der gert und ich sind bis jetzt ca 1'500 km auf unseren 250 ccm honda baha's gefahren, die wir vor 11 tagen in vientiane (hauptstadt von laos) gemietet haben. wir sind dann direkt richtung norden aufgebrochen. die landschaft hier ist unglaublich schoen, fast alles hohe berge die komplett von dschungel bewachsen sind, fluesse die sich durch karstfelsen schlaengeln und strassen (kurve an kurve) die super zu fahren sind oder teilweise bis zu hundert kilometer pure schotter- und offroad pisten die ueber 2000 meter hohe berge und durch dichtesten dschungel fuehren. die meisten doerfer haben keinen strom und fliessend wasser, nur bast huetten und gekocht wird am offenen feuer. in den topf kommt, was der dschungel so hergibt (hier kann sich jeder seine eigenen gedanken machen!!!).

durch die doerfer heisst's langsam fahren, denn dort kreuzen ganze zoologische gaerten die 'strasse'. hunde, schweine, hennen, haehne, bueffel, kuehe.... etc. hatten auch schon einige opfer zu beklagen, einen hund, ne henne und am gleichen tag noch nen hahn. eigentlich hat sie alle der gert auf dem gewissen...;-) wenn man durch die doerfer faehrt, kommt sich sich vor wie auf der tour de france... kinder kommen aus alles ecken hervor und winken und kreischen, oft gruessen auch die alten mit einem laecheln. wenn man stehen bleibt, sogar im dschungel ist man ploetzlich umringt (meist mit sicherheitsabstand) von duzenden von menschen, woher die alle so schnell kommen bleibt eines der grossen geheimnisse des lebens!!??

ich hatte in der naehe von xam nua, an der vietnamesichen grenze meinen platten, der zum glueck nur einen tag zum reparieren gekostet hat. dort wars abends so kalt dass ich 2 armeehosen, 3 t-shirts, eine jacke mit kapuze und noch einen parka darueber getragen hatte. geschlossene raeume oder geschweige denn eine art heizung gibts nirgends. die locals sitzen in der kueche um ein feuer, die touris, wenn ueberhaupt ausser uns welche anwesend waren, sitzen am tisch und zittern sich den ar... ab!!! vor drei tagen hatte gert seinen platten mitten im dschungel an der chinesischen grenze auf einer krassen off-road strecke ueber bergpaesse. 50 km zur naechsten geteerten strasse, 35 km zum naechsten 'ort' mit einem 'reifen-service'. jo, irgendwie kamen wir dann dorthin dank eines einheimischen, seinem klapprigen pick-up und sau-viel glueck! der reifen war dann bald geflickt, als wir aber nach einer sehr interessanten nacht im 'guesthouse' dort weiterwollten, lief gert sein bike nicht mehr an. trotz aller bemuehungen ging nichts mehr! also sassen wir fuer 2 tage im absoluten NIRGENDWO fest. keine menschenseele auch nur ein wort englisch, kein weisser, 2 guesthaeuser die den namen bei weitem nicht verdienen und zum glueck fing's dann auch noch an zu schuetten (es staubte dann halt nicht mehr, dafuer versank das dorf knietief im schlamm!!!!!) und es wurde wiedermal bitter kalt! Nach zwei tagen bekamen wir dann endlich einen grossen ueberlandbus auf den wir dann, nach zaehen verhandlungen mit zeichensprache, der hilfe des freundlichen reifenhaendlers des dorfes und einigen brocken thai meinerseits unsere bikes mit einem seil und viel muskelkraft aufs DACH!!!!! hieven und festbinden durften. kostete uns allerdings ein vermoegen von 80 US dollar! danach gings dann in dem total ueberladenen bus auf einem plastik hocker im gang fuer 13 stunden nach luang prabang. logischerweise verfing sich der bus 5 std spaeter in einer stadt mit unseren motorraedern in einer stromleitung und riss diese fast herab und einen rueckspiegel an meinem motorrad ab!

kamen dann gestern nacht um 1.30 endlich hier in luang prabang an und brachten heute unsere bikes in die werkstatt. ich wollte eigentlich nur meinen blinker richten lassen, habe aber nun einen komplett verwirrten mechaniker, gar keinen funktionierenden blinker und das motorrad in der werkstatt zurueck gelassen :-) Alles in allem haben wir bis jetzt unvergessliche Eindruecke und landschaften, meist sehr offene, interessierte und freundliche menschen getroffen, die eine so unglaublich andere lebensweise haben als wir 'zivilisierten' weissen. Aber eins ist sicher... nordlaos auf dem motorrad ist wirklich ein abenteuer...und meist greift plan A und plan B ueberhaupt nicht, und dann heisst's geschmeidig bleiben.....!!!!! So, dass waren unsere letzten tage im schnelldurchlauf und ich hoffe ich habe euch mit dieser langen mail nicht allzu sehr gelangweilt. ich gehe jetzt eine schoenes beerlao trinken.... viele liebe gruesse aus luang prabang stefan ICH BIN ZEUGE!!! Gert
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Die Jungs scheinen sich also auch gut zu amuesieren in Laos :-)

Sonntag, Januar 27, 2008

Nachbetrachtungen zu Kambodscha

Diese netten Meeresbewohner haben mir in Sihanoukville jeweils den Nachmittag bereichert. Die Stadt selber gefaellt mir zwar weiterhin nicht sonderlich, aber mit der Otres Beach kann ich mich durchaus anfreunden, zumal mit Viset dort ein netter Polizist mit seiner Familie ein kleines Restaurant betreibt, wo man auch fuer ein paar Naechte guenstig wohnen kann.

Die eigentliche Entdeckung des diesjaehrigen Trips war aber die Region von Kep und Kampot. In Kep hat es mir vor allem der Krebsmarkt angetan. Dort haben wir jeweils fantastisches Essen genossen, zu einem vernuenftigen Preis. Vor allem die Fisch-Reissuppe im Restaurant Kimly wird mir in bester Erinnerung bleiben. Aber auch die Roesti in Dans Kep Lodge sei hier nochmals erwaehnt... ein spezieller Genuss fern der Heimat!

In Kampot werde ich mich naechstes Jahr nochmals etwas genauer umsehen. Die Region hat Potential meine 2. Heimat zu werden. Touristisch ist noch nicht viel los dort, aber es haben sich schon einige Auslaender dort angesiedelt. Die Landpreise sind allerdings angeblich schon recht abgehoben und ein Nebental, welches auch Urs und Sonja schon haeufig besucht haben, wird grade von den Chinesen in Beschlag genommen, um dort ein Wasser-Kraftwerk zu bauen.

Die Chinesen haben anscheinend auch ein riesiges Gebiet entlang der Kueste zwischen Koh Kong und Sihanoukville fuer 198 Jahre geleast. Sie wollen dort mehrere Staedte bauen. Die Auskunft stammt von Jason, und er ist normalerweise gut informiert. Ich kann mir das nur im Zusammenhang mit den Erdoel-Vorkommen vor der kambodschanischen Kueste erklaeren. Das koennte auch zu einer neuen Wildwest-Phase in Koh Kong fuehren, denn einige Vorkommen scheinen direkt vor Koh Kong zu liegen.

Mit Saven und seinem Minibus bin ich jetzt auch gut geruestet um Gaesten im naechsten Jahr Kambodscha zu zeigen. Dieses Jahr war ich fast immer nur mit Anna unterwegs - einzig Marcel hat unsere Guide-Faehigkeiten schon mal getestet.

Dienstag, Januar 15, 2008

Der schoenste Tag des Jahres....

Heute ist es mal wieder so weit; der schoenste Tag des Jahres ist gekommen. Ich bin wieder in der Schweiz zurueck - nach einem 24-Stunden-Trip Siem Reap - Saigon - Paris - Zuerich... damit geht es jetzt wieder am laengsten bis ich wieder in die Schweiz zurueck muss ;-) Morgen werde ich mich bereits im neuen Buero mal zeigen und angeblich ist um 9.00 bereits eine Schulung angesagt. Rene hat scheinbar den Ellenbogen bei einem Sturz zertruemmert und so muessen wir jetzt halt mit einem Mann weniger in die neue Steuersaison steigen. Ich hoffe, ich kann noch ein paar zusaetzliche Stunden reinschmeissen um Renes Ausfall zu kompensieren.

Ich habe heute schon mal etwas rumtelefoniert und am Nachmittag habe ich den Kuehlschrank gefuellt, meine Post gecheckt und Maege Kratzer zu einem Kaffee getroffen. Er darf nun tatsaechlich naechstens auf Staatskosten einige Monate in Urlaub... wer haette das gedacht. Er scheint der Sache aber gefasst entgegenzusehen und ich wuensch ihm viel Glueck beim Absitzen. Hier ist ansonsten weitgehend alles beim Alten und wie jedes Jahr hats auch heute bei meiner Rueckkehr etwas Sonnenschein gegeben. Dennoch kommts mir hier aber recht frisch vor und ich denke, der erste Pfnuessel ist schon im Anmarsch.

Anna hatte ich auch schnell am Telefon. Sie scheint den Schock meiner Abreise fuers Erste mal verdaut zu haben - allerdings hat sie bereits Ihr Telefon irgendwo im Wasser versenkt und ein neues kaufen muessen. Ich hoffe, das geht nicht als Pech-und-Pannen-Serie weiter... Morgen steht Ihr eine Zahnarzt-Session in Phnom Penh bevor... wenn sie wuesste, wuerde sie wohl nicht hingehen. Ihr steht die Praeparation fuer eine Krone ins Haus.

Sonntag, Januar 13, 2008

Zurueck in Siem Reap - vor dem Abflug

Morgen abend heisst es Abschied nehmen von Suedostasien - fuer einige Monate zumindest. Wir sind am 10.01. abends im Golden Tempel Guesthouse in Siem Reap eingetroffen nachdem wir zuvor in Phnom Penh noch alles betreffs Anna's Pass geklaert haben. In 4-5 Monaten sollte sie alle Papiere erhalten... schaumer mal...

Vorgestern haben wir uns einen ruhigen Tag gegoennt, unter anderem am Swimming Pool des Hotels Prince d'Angkor. Gestern waren wir nochmals mit Saven und dem Minivan unterwegs. Wir haben uns die Tempel von Beng Mealea angeschaut und waren danach in einem Fischerdorf am Tonle Sap See. Es war ein gelungener Ausflug, selbst Anna war fasziniert vom Leben im Fischerdorf. Am Abend waren wir auf speziellen Wunsch nochmals beim Japaner zum Suki Yaki essen. Anna und Saven haben zuvor noch nie japanisch gegessen und sie waren beide begeistert...

Als erstes Fazit der Reise kann man sagen, dass es mir weiterhin sehr gut gefaellt in der Region. Speziell Kambodscha hat es mir sehr angetan und ich fuehle mich sehr wohl hier. Allerdings ist das Reisen etwas teurer geworden fuer mich - ich goenn mir (und Anna) auch mehr als frueher. Kep und Kampot waren die Neuentdeckungen fuer mich auf dieser Reise und auch den Trip auf den Bokor Hill werde ich nicht so schnell vergessen. Thailand verliert fuer mich mehr und mehr an Reiz, selbst fuer den Zahnarzt wuerde ich wohl unterdessen Kambodscha vorziehen.

Jetzt freue ich mich aber auch darauf, all meine Freunde und die Familie in der Schweiz wiederzusehen. Und bald wird sich hoffentlich auch das Reisekaesseli wieder prall fuellen, so dass ich im Herbst fuer neue Abenteuer bereit bin.

Donnerstag, Januar 10, 2008

Auf dem Rueckzug in Phnom Penh

Meine diesjaehrige Reise neigt sich nun doch rasant schnell dem Ende zu. Ausserplanmaessig sind wir einen Tag laenger in Koh Kong geblieben, denn Otto ist am Mittag des 7.1. ploetzlich wieder aufgetaucht. Wir haben sein neu erworbenes Motorrad ausgiebig getestet und uns noch einen schoenen Tag in Koh Kong gemacht. Gestern morgen sind wir in den Virak Buntham Bus eingestiegen und haben uns auf die Strecke Koh Kong - Phnom Penh gemacht. In Zukunft werde ich mit dem Rith Mony Bus fahren....

Nach der Ankunft in Phnom Penh haben wir erst mal den Zahnarzt aufgesucht. Anna wuerde 8 Kronen brauchen um all ihre Zahnluecken wieder aufzufuellen. So habe ich denn entschieden, dass erst mal Dental Hygiene, Karies-Fuellungen und eine Krone fuer den abgebrochenen Zahn gemacht werden. Anna wollte unbedingt dass ich auch ins Arztzimmer mitkomme und so habe ich den Khmer-Zahnarzt bei der Arbeit beobachten koennen. Zum Teil war ich sogar der Hilfs-Assistent... Oeftes mal was Neues. 1 x Karies flicken kostet hier uebrigens 9 US-Dollar, die Krone kommt all inklusive auf USD 129.-

Heute morgen haben wir uns dann auf die Pirsch gemacht um den Pass fuer Anna in die Wege zu leiten. Dabei ist schnell ausgekommen, dass sie eben doch ein Geburts-Zertifikat und ein Familienbuch braucht, um einen Pass (und in Zukunft Visas) zu machen. Ergo zurueck zum Start - Anna war ziemlich enttaeuscht. Allerdings haben wir danach auch eine junge Lady getroffen, die die fehlenden Papiere beschaffen kann. Da gings ihr dann gleich wieder besser. In gut 2 Stunden steht mir die letzte Busfahrt dieser Reise bevor - die Rueckfahrt nach Siem Reap. Dort hoffe ich, noch einige angenehme Tage am Swimmingpool zu verbringen und einen Ausflug nach Beng Mealea mit Saven haben wir geplant. Mehr dazu werde ich aus Siem Reap zu berichten haben...

Freitag, Januar 04, 2008

Der Start ins 2008 ist gut geglueckt

Wir haben einen sehr interessanten und schoenen Start ins neue Jahr erlebt. Die Fahrt nach Phnom Penh war ereignislos auch wenn diesmal die Mit-Passagiere nicht grade erste Wahl waren. Wir haben dann im Lucky Guesthouse in Phnom Penh uebernachtet und sind am naechsten Morgen mit Ach und Krach im Hua Lien-Bus nach Kep untergekommen. Die Fahrt nach Kep gefaellt mir immer gut; die Strecke fuehrt an kleinen Huegeln und vielen Reisfeldern vorbei an die Kueste nahe der vietnamesischen Grenze. Wir sind dann mittags gut bei Armin in Kep untergekommen... aber es stellte sich raus, dass er nun doch etwas gar einfach dort lebt - ohne Strom und mit sehr wenig Wasser...

Die Neujahrsnacht selber haben wir in der Kep Lodge bei Dan verbracht; die Roesti war super... der Gastgeber weniger... Als wir uns auf den Heimweg zu Armin machten, zu dritt auf dem Motorrad, welches wir vom Polizisten Mr. Wanna ausgeliehen haben, war noch alles ok. Doch unten auf der Hauptstrasse ging ploetzlich das Licht des Motorrades aus und wir rollten langsam ins Zappenfinstere weiter... zum Glueck hatte Armin schnell seine Taschenlampe zur Hand und konnte mir notduerftig den Weg weisen. Irgendwie habe ichs geschafft uns auf dem Toeff heil bis Armin's Haus zu chauffieren; das war eins meiner groessten Abenteuer im ganzen 2007 und das um 23.30 am 31.12...

Am naechsten Morgen haben wir einmal mehr die Super-Fisch-Reissuppe bei Kim Ly am Krebsmarkt genossen und am Nachmittag haben wir uns mit viel Gepaeck von 2 Polizisten ins 25 km entfernte Kampot chauffieren lassen. Mr. Wanna war noch ziemlich angeheitert von der Neujahrsnacht und so genoss ich denn eine zuegige Motorrad-Fahrt. Auch dieses erste Abenteuer im neuen Jahr haben wir heil ueberstanden und zu meinem positiven Erstaunen erwies sich auch der Aufenthalt in Kampot als recht angenehm. Mit den Jungs vom Orchid Guesthouse stuerzten wir uns am 2.1.08 ins naechste Abenteuer - der Bokor Hill...

Um 8.30 morgens standen wir gut eingepackt beim Orchid GH bereit und bestiegen die Pickup-Trucks. Anna und ich haben uns im Inneren eines Wagens die Rueckbank gesichert und holperten schon bald nach Kampot auf der immer schlechter werdenden Strasse bergwaerts. Nach einigen Kilometern am Berg ploetzlich ein Scheppern und Kraechzen und wir standen bockstill... Achsbruch dachte ich mir, der Tag ist gelaufen. Laufen war auch sofort die Idee der Guides, Flicken die des Chauffeurs. So liefen denn die Barangs los, ca. 50 Personen, denn wir blockierten mit unserem Wagen die ganze Strasse und so bildete sich ein Stau am Bokor. Nach einer halben Stunde hatten die Khmers das Auto tatsaechlich wieder im Schuss und den Rest des Tages blieben wir von aehnlichen Zwischenfaellen verschont. Anna und ich spazierten bloss ein bisschen bergauf und waren beim Neustart gleich wieder auf unseren Plaetzen. Das Einsammeln der Barangs wurde dann aber etwas chaotisch, zumal weiter oben ein weiteres Fahrzeug haengen geblieben war.

Oben angekommen blies uns ein kalter Wind um die Ohren, aber es war alles in allem ein Super-Ausflug. Eine bizare Landschaft und ein altes franzoesisches Kasino auf ueber 1000 m Hoehe... ein ehemaliger Kriegsschauplatz zwischen Khmer Rouge und Vietnamesen... und heute ein Nationalpark mit 50 Rangern, die versuchen, die Wilderer und Holzfaeller daran zu hindern, den Park zu pluendern. Auf Fotos, welche die Ranger zeigen, sind ausgewachsene Tiger zu sehen und urtuemliche Viecher, fuer die ich keine Namen kenne. Moeglicherweise werde ich naechstes Mal in Kambodscha ein paar Tage mehr dort oben verbringen.

Am Abend habens wir geschafft, mit einem Taxi von Kampot nach Sihanoukville zu reiten und um 19.30 sind wir denn hundemuede an der Otres Beach eingetroffen. Wir kamen bei Viset Ratanak gut unter und haben uns erst mal einen schoenen grossen Fisch zur Brust genommen. Den gestrigen Tag habe ich zum groessten Teil in der Haengematte verbracht. Meine leicht geschwundenen Fettreserven habe ich gestern auch wieder aufgefuellt - unter anderem mit vielen feinen Krebsen... Heute schliesslich sind wir morgens auf das Russen-Boot nach Koh Kong, wo nun die Aufgabe ansteht, fuer die naechsten 9 Monate fuer Anna eine Basis zu schaffen. Erst haben wir ja gedacht sie koennte bei Otto unterkommen, aber ich denke das ist doch nicht die Idealloesung, zumal Otto grade abgaengig ist und niemand weiss, wo er steckt. Wir wohnen fuer erste doch mal dort und geniessen das gute Essen. Vielleicht wird Anna bloss eine Weile in der Kueche bei Otto arbeiten um die Zubereitung deutscher Speisen zu erlernen. Das waere gut fuer meine Fettreserven in Kambodscha ;-) Mehr dazu spaeter...