Donnerstag, November 29, 2007

Die Insulin-Krise (Ede, der Wasserbueffel)

Ich bin seit ein paar Tagen in Siem Reap von wo Marcel heute morgen Richtung Bangkok und Zuerich abgeflogen ist. Am 25.11. sind wir mit dem Bus von Phnom Penh nach Siem Reap gefahren, nachdem wir einen lustigen Abend mit Otto & Frau verbracht haben. Die Strassen in Phnom Penh waren proppevoll weil "Loi Kratik" (Wasserfestival) war. Ich Hirni habe meinen ganzen Medizinvorrat in einem grossen Plastiksack mitgefuehrt auf der Bus-Reise und bei der Ankunft in Siem Reap prompt im Bus liegengelassen. Gemerkt habe ich das erst gestern, als ich meinen kleinen Beutel auffuellen wollte. Sofort haben wir (Ich, Anna und Saven) alle Hebel in Bewegung gesetzt, um wieder an den Beutel zu gelangen. Gestern abend, als ich schon neues Insulin in der Schweiz bestellt hatte, ist dann sie Nachricht gekommen, dass mein Beutel noch am selben Ort war, und heute abend sollte ich ihn wieder haben!!! Die Bestellung in der Schweiz konnte ich auch wieder canceln und so ist denn hoffentlich heute ca. 16.00 lokaler Zeit die Krise ausgestanden...

Mit Anna laeufts weiterhin erstaunlich gut. Sie haelt sich schon viel besser als frueher, auch wenn es manchmal noch ein Machtwort von mir braucht. "Smile" ist das Kommando, das ich am haeufigsten erteile. Die Krise geht dann wohl wieder los, wenn ich nach Laos entschwinde. Das wird so um den 6. - 8.12. der Fall sein. Sie weiss noch nicht wirklich wo und was sie sein will. Am liebsten nur immer mit mir; essen, schlafen und sich vergnuegen gehen. Aber so wirds nicht sein; leider fehlen mir Geld und Zeit dafuer...

Gestern waren wir zum Abschluss von Marcels Reise am Phnom Kulen, dem Kulen-Berg. Saven hat uns sicher da hin gefahren, auch wenn die Strassenverhaeltnisse nicht einfach waren. Der grosse Buddha und die 1000 Lingas (phallische Symbole) im Fluss waren schon eindruecklich, aber am besten hat mir der Wasserfall gefallen. Es war zwar etwas ueberlaufen von Khmer-Touristen aber trotzdem recht angenehm, denn die Khmers schwatzen auch gerne mal ein paar Worte, ohne aufdringlich zu sein. Auf ein Bad im grossen Pool unterhalb des 20-Meter-Falles musste ich wegen einer leichten Erkaeltung verzichten; auch so schon kommt es allen schon recht kuehl vor hier bei 23 Grad in der Nacht.

Hoffentlich klappt das heute mit dem Insulin, dann gehts die naechsten Tage vielleicht schon weiter Richtung Kueste. Ich wuerde gerne nochmals ein paar Tage in Kep verbringen, weiss aber noch nicht, ob ich das jetzt oder erst Anfangs Januar tun soll. Aber das Problem loese ich ich wohl innert nuetzlicher Frist :-) Mehr gibts bald hier zu lesen.

Freitag, November 23, 2007

Judihui, ich lebe noch... in Sihanoukville

Die letzte Woche hatte Pfeffer. Erst war die Hochzeit auf meiner Ex-Farm und am Abend in einem feinen Restaurant. Ich habe mich am Sonntagmorgens kurz nach 6.00 in Schale auf eine rasende Fahrt mit einem Moto-Driver begeben, um rechtzeitig zur Zeremonie mit den Moenchen einzutreffen. Das habe ich denn auch geschafft und ich wurde recht freundlich empfangen. Ich war dann allerdings froh, als ich gegen 11.00 einen Tenuewechsel vornehmen konnte. Lek versuchte mich zu umschmusen, aber die Zeiten scheinen vorbei zu sein... der Abend war recht witzig; ich habe einige laotischen Taenze mit dem Vater des Braeutigams (ein hartgesottener, trinkfester Fischermann) aufs Parkett gelegt und zum Schluss im Namen der Familie Phijitpaiwan ein paar Dankesworte an die recht zahlreichen Gaeste gerichtet... zum guten Ende hatte ich Glueck, denn drei recht huebsche Kolleginnen der Braut mussten auch nach Pattaya zurueck und ich konnte mit ihnen mitfahren.

In Pattaya habe ich mit der 27-jaehrigen Noi aus Udon angefreundet und ich habe sie eingeladen, einige Tage mit mir nach Koh Chang zu gehen. Ausser Udon, Bangkok und Pattaya hat sie noch nicht viel von ihrem Land gesehen. Ich habe meinen alten Kumpel Adi auf Kai Bae Beach angerufen und habe ihm 2 Gratis-Naechte in seinem Luxus-Ressort abgeschwatzt. Ich mach die Internetseite fuer seinen Tauch-Shop und kann auch sein Resort weiterempfehlen. Mir und Noi hats gut gefallen dort und es ist mir auch gelungen, alle Leute zu treffen, die ich sehen wollte. Gestern habe ich dann noch die einbeinige Nooi auf dem Festland getroffen und das naechste Internetprojekt angerissen. Nooi hat sich auf die Vermittlung von Bungalows in Koh Chang spezialisiert, nebst den Minibussen Pattaya - Koh Chang. Dann gings runter an die Grenze; unterwegs habe ich Otto angerufen und erfahren, dass er grade in Phnom Penh ist. Trotzdem habe ich erst mal sein Gasthaus angesteuert und bin dann gestaerkt mit dem Fahrrad losgefahren um Anna aufzusuchen. Prompt hat sie mich dann im Dorf auch erspaeht und wir haben erst mal die Fakten kurz besprochen und unsere SIM-Karten wieder ausgetauscht... Saven hatte sich schon Sorgen gemacht, weil Anna mit einer SIM in seinem Namen rumlaeuft. Langer Rede kurzer Sinn: Ich habs dann doch wieder nicht uebers Herz gebracht, Anna rauszukicken und so ist sie mit Sack und Pack bei Otto mit eingezogen. Heute frueh sind wir dann zusammen aufs Russenboot Richtung Sihanoukville, wo die voll am durchdrehen sind, da jetzt das Loi-Krathong Fest beginnt. Der Bungalow im G.S.T-Guesthouse, der letztes Mal 4 USD kostete, sollte jetzt 18 USD kosten... ;-)

Jetzt sind wir aber gut untergekommen auf Otres Beach, bei Mr. Viset, einem Polizisten. Auch die Kumpels Hampi und Marcel sind kurz nach uns dort aufgetaucht und morgen werde ich mit Marcel nach Phnom Penh weiterfahren. Uebermorgen wohl Siem Reap, ausser Otto haelt uns noch irgendwie auf... Hampi faehrt am Montag wieder nach Koh Kong zurueck - back to work.

In der Schweiz ist hoffentlich alles klar und die Zuegelei hat gut geklappt...

Freitag, November 16, 2007

Minus eins...

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Bei der Praeparation fuer die neue Krone hat sich die Stirn der jungen Zahnaerztin immer mehr mit Runzeln ueberzogen und irgendwann hat sie dann den grossen Boss Michael gerufen. Der hat mir kurz in den Mund geschaut, die Haende ueber dem Kopf zusammengeschlagen und mir geraten, den Zahn rauszunehmen. Nach einer Minute ueberlegen habe ich zugestimmt und einige Minuten spaeter (nicht grade die besten Minuten meines Lebens) bin ich dann mit einem Backen-Zahn weniger schweissgebadet aus dem Behandlungszimmer marschiert. Das Gute daran ist, dass ich einen schoenen Batzen Geld gespart habe, allerdings komm ich mir jetzt auch einiges aelter vor...

Gestern abend habe ich meine Spionin noch getroffen hier in Pattaya. Sie hat unterdessen auch einen Job in einem Restauramt gefunden und so ist es hoffentlich schon bald nicht mehr noetig, dass ich sie finanziell unterstuetze. Mein Kumpel Hampi sollte heute nachmittag auch in Pattaya eintreffen; er holt einen seiner Kumpels hier ab. Er wird mir dann auch noch genauer berichten muessen was sich vor ein paar Tagen mit Anna zugetragen hat.

Erstmals seit langem bin ich heute erst um 9.00 Uhr aufgestanden. Das Problem hier in Pattaya ist, dass vor 9.00 kaum irgendein Restaurant geoeffnet hat. Ergo ist es am besten bis dann zu pennen. Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass wir hier in Thailand sind, denn ueblicherweise geht der Tag in Thailand schon vor 6.00 los.. dafuer ist die Nacht hier wie der Tag; dann sind alle unterwegs.

Donnerstag, November 15, 2007

Wieder mal in Pattaya...

Seit gestern frueh bin ich wieder mal im Suendenpfuhl Pattaya. Die Reise verlief problemlos, allerdings sind 14 Stunden im Bus so ungefaehr mein Limit. Ziemlich zerknittert bin ich hier eingetroffen und habe bei Klaus im Brauhaus mein Gratis-Luxus-Zimmer beziehen koennen. Ich habe meinen Riccola-Vorrat wieder aufstocken koennen, habe meine gesammten Klamotten mal wieder ordentlich sauber machen lassen und habe die Termine mit dem Zahnarzt gefixt. Heute um 17.00 gehts los und am Montag-Abend sollte alles gebongt sein. Eine neue Krone kommt rein und der Rest sind Peanuts..

Meine Laoten-Crew hat sich vorgestern morgen gluecklich und mit vollen Rucksaecken wieder ueber den mighty Mekhong nach Laos zurueckbegeben - es scheint doch etwas Heimweh mit im Spiel gewesen zu sein, denn ploetzlich hatten sie es ziemlich eilig. Gestern hat mich Boungluai hier angerufen und sich nach meinem Wohlbefinden erkundigt. Die lieben Leute machen sich offenkundig Sorgen um mich wenn ich mich bei den Thais rumtreibe. Ich konnte sie aber beruhigen und meine Rueckkehr nach Laos schon mal vorankuenden. Voraussichtlich um den 8.12. werde ich die Khmer-Lao-Border erstmals ueberland ueberqueren. Allerdings muss ich mir vorher in Phnom Penh noch ein Lao-Visa besorgen; ich hoffe, das klappt reibungslos.

Gestern beim Gang um die Haeuser ist mir der ganze Betrieb hier ziemlich schraeg und abstossend reingekommen. Der Hoehepunkt war ein langhaariger Englaender der in der Gogo-Bar ein Nickerchen auf der Sitzbank machte und dann einen Absturz produzierte. Der Gute war dermassen sturzbesoffen dass er null Duchblick hatte. Relativ sanft hat ihn der Boss dann zwecks Ausnuechterung in den oberen Stock verfrachtet. Die Maedels waren relativ konsterniert als er mit einem lauten Rumps von der Bank stuerzte... aber: aus den Augen, aus dem Sinn - the show must go on.

Mein Kumpel Hampi ist seit heute morgen auch wieder mal in Thailand und voraussichtlich treffe ich ihn morgen hier in Pattaya. Mit Anna habe ich soeben schnell telefoniert und natuerlich toent Ihre Version der Drogen- und Abflugs-Geschichte ganz anders. In einigen Tagen gibts mehr von der Geschichte.

Mit meiner Ex-Frau Lek habe ich gestern telefoniert und sie hat ernsthaft gemeint, ich wuerde die naechsten Tage in meinem ehemaligen Zuhause verbringen. Mir reicht es aber eigentlich vollauf wenn ich die ganze Bande den ganzen Sonntag um mich haben werde; zumal der erste Teil des Hochzeits frueh morgens in meinem frueheren Haus stattfindet. Abends sind wir dann in einem Restauarant in Bang Saree, von dort muss ich dann irgendwie wieder nach Pattaya zurueck, denn Montag um 9.00 ist wieder Zahnarzt angesagt.

Montag, November 12, 2007

Die Greenhorns in Thailand

Seit gestern abend bin ich mit Boungluai und seinen beiden Kids in Nakorn Phanom, Thailand und bis jetzt ist das "Sanuk" (Spass). Wir haben die letzte Nacht im Grandview Hotel uebernachtet und heute morgen waren wir im Lotus Supermarkt. Das ist natuerlich alles Neuland fuer die Kids und entsprechend grosse Augen machen sie. Im Lotus haben wir einen Thai getroffen, der eine Weile in Kuankacha gearbeitet hat (die Thais wollten eine "Strasse" ins Dorf bauen um dort irgendein Mineral abzubauen) und jetzt hocken die drei Laoten bei ihm zuhause. So hatte ich eine Chance etwas in Nakorn rumzuziehen. Ich habe meine alten Bekannten Stan und Yves getroffen - alles mehr oder weniger wie gehabt in Nakorn Phanom...

Heute nacht kann ich im Haus meines Freundes Nick (der grade in London ist) uebernachten und die Laoten schlafen in der Radiostation. Die liegt gleich neben dem Haus von Nick - 2 einfache Zimmer stehen zu vermieten. Heute werde ich wohl nicht mehr viel unternehmen. Erst mal noch ein bisschen in Thailand rumtelefonieren, etwas rumsurfen und dann steht schon bald das Nachtessen auf dem Programm. Am Abend ziehe ich mir wohl einen guten Film in Nicks Haus rein - und vielleicht geh ich noch kurz etwas um die Haeuser hier, denn Stan hat mich auf ein interessantes Plaetzchen aufmerksam gemacht. Leider ist die gute Nina wohl momentan nicht im Land - ich haette sie gerne schnell besucht in ihrem Traumhaus hier etwas ausserhalb. Ich werde aber im Dezember nochmals in der Gegend rumkurven - vielleicht klappts dann mit dem Besuch.

Wenn ich den Vontobel-Kurs anschaue scheint sich meine Abwesenheit negativ bemerkbar zu machen. Gegen eine bescheidene Gebuehr waere ich allenfalls bereit, etwas frueher wieder in der Schweiz einzulaufen und den Kurs wieder hoch zu treiben und den Bonus zu retten;-) Allerdings machen mich die Nachrichten ueber meterweise Schnee nicht grade sonderlich an...

Sonntag, November 11, 2007

Richys Hochzeit

Die Hochzeit von Richy und Jad war ein voller Erfolg. Am Morgen war der offizielle Einzug ins Haus der Braut mit einer Zeremonie, die mich ein wenig an meine eigene Hochzeit in Thailand erinnerte. Der lustige Teil war nach der Zeremonie, denn dann gings ab ins Schlafzimmer. Es war eine Riesengaudi... am Abend war dann das Festessen im Restaurant und ich glaube, es hat allen gut geschmeckt. Wir haben einen Tisch direkt vor der Musikanlage erwischt - Tischgespraeche waren so unmoeglich. Im Verlauf des Abends hat mich eine huebsche, junge Laotin zu mehreren Taenzchen aufgefordert - das Matriarchat ist da immer noch zu spueren. So habe ich also nun auch "Lam Vong"-Erfahrung (so nennt man die laotische Art zu tanzen) Ich werde Euch das nach meiner Rueckkehr gerne mal kurz demonstrieren...

Hier ein Bild des gluecklichen Brautpaares - ich bin mal gespannt, wie die beiden und die kleine Tochter in China zurechtkommen werden...















Ede, der Safe und die AK-47...

Da ich mal kurz Skype benutzen wollte, habe ich Richy im Office der Holzfabrik aufgesucht. Die AK-47 lag schon auf dem Schreibtisch und so habe ich die guenstige Gelegenheit fuer einen Schnappschuss ergriffen. Nach dem Motto: der Bankdirektor bewacht den Safe...

Aus Kambodscha habe ich die Nachricht erhalten, dass Hampi Anna und seine Freundin Mom beim Ya Ba - Rauchen (Methamphetamine) erwischt und sie beide rausgeworfen hat. Recht hat er... das koennte denn auch schon das Ende meiner Beziehung mit Anna bedeuten - das werde ich aber erst entscheiden, wenn ich selber wieder vor Ort bin. Die Freiheit ist halt offensichtlich doch nicht so einfach zu ertragen.

Heute gehts fuer mich und drei Laoten (Vater, Sohn und Tochter) rueber nach Nakorn Phanom in Thailand. Am 13. werde ich abends einen Bus besteigen und nach Bangkok duesen, waehrend die Laoten wieder in Ihr Dorf zurueckkehren werden. In Bangkok steige ich gleich um in den Bus nach Pattaya - von dort gibt dann auch wieder einen laengeren Bericht ueber meine gesammelten Abenteuer.

Freitag, November 09, 2007

Zurueck aus den Bergen, ready fuers Hochzeit

Wir sind seit gestern abend wieder zurueck in Thakaek - in der Zivilisation, nach einem recht erfreulichen Trip in die Berge. Die Lauferei hat mir gut getan, denn ich merke, dass ich nicht mehr so gut in Form bin. Der Aufenthalt im Dorf Kuankacha fiel etwas kuerzer als geplant aus, da eine Beerdigung in einem Dorf auf dem Weg stattfand. Wir (Boungluais Familie und ich) sind gestern tagsueber aus Kuankacha losgezogen und haben einige Stunden an der Beerdigung verbracht. Hier in Laos ist das eine recht froehliche Angelegenheit; ja man koennte das ganze als Volksfest und Besaeufnis bezeichnen. Vor allem die alten Frauen hatten eine Heidenfreude an mir; dem Lao-sprechenden Exoten, der auch mal eine Flasche Bier springen laesst... leider war die Batterie meines Handys leer, so konnte ich das ganze nicht im Bild festhalten.

Neben Boungluais Haus gibts nun auch eine Toilette; ergo ist mein Entwicklungshilfe-Projekt wieder einen Schritt weiter. Allerdings hat Boungluai den Eintrittspreis auf 5000 Kiep festgesetzt, das ist ein halber Dollar. In der Praxis bedeutet das, dass nur seine Familie das WC benutzt. Da sie das Wasser von weit her tragen muessen kann ich die Politik irgendwie verstehen.

Morgen wird nun Richys Hochzeit hier abgehalten. Ich habe Pane, die Managerin der "Thakaek Travel Lodge" auch eingeladen, aber sie hintersinnt sich bald, denn sie hat Angst, dass Pok, die Chefin, keine Freude daran hat, wenn sie einen Abend bei der Arbeit im Guesthouse ausfaellt. Pane spricht recht ordentlich Englisch, ist 23 Jahre alt, und eine aeusserst symphatische Person. Sie hat mich zu Ihrem Computer-Lehrer ernannt, und ich habe eine Yahoo-Email fuer sie eroeffnet. Jetzt trainiert sie fleissig, wann immer sie Zeit hat. Allerdings ist sie jetzt recht busy; sie arbeitet jeden Tag, ca. 14 Studen pro Tag und das fuer 50 Dollar im Monat!!!

Uebermorgen duese ich hier ueber den maechtigen Mekong und tauche mal wieder fuer ein paar Tage in Thailand ein. Erst werde ich wohl ein paar Freunde in Nakorn Phanom besuchen; das ist die Stadt gleich gegenueber von Thakaek. Dann gehts wohl weiter via Bangkok nach Pattaya - dem Zahnarzt droht Arbeit...

Montag, November 05, 2007

Moei und Vanly, Boungluai und Buakam

Ich bin mit einem violett-blau-gruenen Zehen etwas immobil im moment, aber es wird schon wieder besser. Meinen Freund Boungluai habe ich heute morgen beim 138. Versuch endlich erreicht und er und seine liebliche Tochter Buakam werden wohl naechstens hier in der Thakaek Travel Lodge eintreffen. Dann wollen wir morgen zusammen nach Kuankacha hochkraxeln und 2 Tage das Hochtal und die Umgebung geniessen. Am 9. komm ich dann wohl mit einer Delegation aus Kuankacha wieder zurueck nach Thakaek fuer die Richy-Hochzeit.

Einen kleinen Nachtrag habe ich noch aus Vientiane: Am Tag vor meiner Abreise habe ich dort Moei und Vanly kennen gelernt; Mutter und Tochter chinesischer Abstammung. Die Mutter(Moei, 43) hat sich im Namen der reizenden Tochter (Vanly,18) im Internet rumgetrieben und im Verlauf des letzten Jahres haben wir gelegentlich gechattet. Als die beiden dann hoerten, dass ich nach Vientiane komme, wollten sie mich treffen. Das hat dann letztlich auch geklappt und ich habe sie zu einem feinen Nachtessen im "Kop Chai Doe" eingeladen. Danach fuhren wir zu Ihrem Haus und sie haben Ihren Frauen-Kleiderladen wieder geoeffnet. Ich bekam auch gleich das Angebot, Ihr Motorrad auszuleihen wenn ich wieder mal in Vientiane bin. (Ich war mit dem Velo unterwegs) Ich koennte mir gut vorstellen, dass ich die beiden Ladies wieder mal treffen werde ;-)

Heute habe ich auch noch schnell mit Skype nach Kambodscha telefonieren koennen und es scheint weiterhin alles ok zu sein. Saven musste scheinbar nochmals 100 USD fuer die Reparatur des Wagens ausgeben; das werde ich ihm natuerlich ersetzen... Anna gewoehnt sich langsam an die Freiheit und wartet schon sehnsuechtig auf meine Rueckkehr nach Koh Kong. Hampi hat einen weiteren Job in einer Schule in Koh Kong gefunden und unterrichtet dort jetzt taeglich eine Stunde Englisch fuer 35 Kids. Also alles paletti....

Ich werde nun wohl die naechsten Tage nicht bloggen koennen, da ich im Niemandsland in den Bergen entschwinden werde. Den naechsten Bericht gibts dann am Wochenende... bis dann, alles Gute, Fans ;-)

Sonntag, November 04, 2007

Lazy Tage in Thakaek, Zentral-Laos

Ich bin noch immer in Thakaek in Zentral-Laos. Die Busreise war easy, vor allem da der Bus eine Minute nach meiner Ankunft am Busbahnhof schon gestartet ist. Die Tuk-Tuks sind schweineteuer geworden hier in Laos, angeblich weil das Benzin so teuer geworden ist. In Vientiane habe ich mir in einer hoechst konspirativen Aktion etwas Zauberkraut besorgt und so geniesse ich nun das Leben in vollen Zuegen.

Meinen Freund Gluai vom Bergdorf Kuankacha habe ich telefonisch noch nicht erreichen koennen und da ich mir gestern den kleinen Zehen ziemlich angedonnert habe ist meine Motivation in den Bergen rumzulatschen eh nicht sehr gross. Ich hoffe immer noch, dass ich Gluai naechstens erreichen werde, ansonsten muss ich die naechsten Tage dann auf gut Glueck alleine losziehen. Hier in Thakaek laufen die Hochzeitsvorbereitungen von Richy auf Hochtouren. Am 10.11. findet die grosse Party statt. Das gibt mir dann schon mal etwas Anschauungsunterricht, falls ich auch eine Laotin heiraten sollte.

Gestern ist eine wunderhuebsche junge Laotin hier im Guesthouse Thakaek Travel Lodge aufgetaucht und im Verlauf der Gespraeche zwischen Ihr und Pok (der Chefin des Guesthouses) habe ich Ihre Lebensgeschichte mitbekommen. Sie wurde quasi zwangsverheiratet mit einem Vietnamesen, der in Paris lebt. Dies um Ihre Familie vor dem Bankrott zu retten. Der gute Vietnamese wollte sie aber in Paris an seine Kumpels ausleihen, was sie nicht sehr goutierte. Da hat er dann auf Scheidung geklagt und nun laeuft der Prozess. Da sie kein Franzoesisch spricht und einen "Gratis-Anwalt" zur Seite gestellt bekam, hat sie keine Ahnung wie weit die Scheidung schon fortgeschritten ist... zu guter letzt wurde sie dann vor ein paar Tagen aus Frankreich ausgeschafft, da Ihr Visa nicht ok war und sie illegalerweise gearbeitet hat. Ihr Hauptwunsch ist nun, wieder nach Frankreich zurueckzukehren um Geld zu verdienen und Ihrer Familie zu helfen...

Ich werde es heute etwas ruhig angehen, da mir die letzten Tage der Schlaf etwas fehlte. Nach einem feinen Baguette-Fruehstueck werde ich mich jetzt wohl nochmals zurueckziehen und ein kleines Vormittags-Nickerchen halten. Danach ziehe ich wohl wieder mit dem Velo los und tigere ein bisschen ueber den Markt hier. Mehr von meinen Abenteuern spaeter... havahappyday ;-)

Donnerstag, November 01, 2007

Erste Fotos vom Kambodscha-Trip

Hier gibts mal einige Fotos von meinem Handy... erst mal Saven und sein Mobil in Troubles bei Angdong Thuek...











































Dann Anna wie sie leibt und lebt:













































Und zuletzt noch Ede beim Kaffee und die kleine Nawin: