Diese netten Meeresbewohner haben mir in Sihanoukville jeweils den Nachmittag bereichert. Die Stadt selber gefaellt mir zwar weiterhin nicht sonderlich, aber mit der Otres Beach kann ich mich durchaus anfreunden, zumal mit Viset dort ein netter Polizist mit seiner Familie ein kleines Restaurant betreibt, wo man auch fuer ein paar Naechte guenstig wohnen kann.Die eigentliche Entdeckung des diesjaehrigen Trips war aber die Region von Kep und Kampot. In Kep hat es mir vor allem der Krebsmarkt angetan. Dort haben wir jeweils fantastisches Essen genossen, zu einem vernuenftigen Preis. Vor allem die Fisch-Reissuppe im Restaurant Kimly wird mir in bester Erinnerung bleiben. Aber auch die Roesti in Dans Kep Lodge sei hier nochmals erwaehnt... ein spezieller Genuss fern der Heimat!
In Kampot werde ich mich naechstes Jahr nochmals etwas genauer umsehen. Die Region hat Potential meine 2. Heimat zu werden. Touristisch ist noch nicht viel los dort, aber es haben sich schon einige Auslaender dort angesiedelt. Die Landpreise sind allerdings angeblich schon recht abgehoben und ein Nebental, welches auch Urs und Sonja schon haeufig besucht haben, wird grade von den Chinesen in Beschlag genommen, um dort ein Wasser-Kraftwerk zu bauen.
Die Chinesen haben anscheinend auch ein riesiges Gebiet entlang der Kueste zwischen Koh Kong und Sihanoukville fuer 198 Jahre geleast. Sie wollen dort mehrere Staedte bauen. Die Auskunft stammt von Jason, und er ist normalerweise gut informiert. Ich kann mir das nur im Zusammenhang mit den Erdoel-Vorkommen vor der kambodschanischen Kueste erklaeren. Das koennte auch zu einer neuen Wildwest-Phase in Koh Kong fuehren, denn einige Vorkommen scheinen direkt vor Koh Kong zu liegen.
Mit Saven und seinem Minibus bin ich jetzt auch gut geruestet um Gaesten im naechsten Jahr Kambodscha zu zeigen. Dieses Jahr war ich fast immer nur mit Anna unterwegs - einzig Marcel hat unsere Guide-Faehigkeiten schon mal getestet.
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