Sonntag, Dezember 07, 2008

Salok Baht zum Zweiten

Ich bin nach einem relativ kurzen Abstecher nach Laos wieder zurueck in Thailand. Nach einer laengeren Odyssee via Nong Khai und Korat sind wir gestern ziemlich fix und foxi in Salok Baht eingetroffen. Das ist die Heimat von Fan und hier gehts zu und her wie im Bienenhaus.

Einige Kids kurven hier rum und auch die Erwachsenen sind ziemlich umtriebig. Fan's Eltern verkaufen Soya am Markt und sie stehen schon mitten in der Nacht auf und die Marktware vorzubereiten. Fuer mich ists gut hier, denn ich kann mal wieder ungeniert das Internet benutzen. So komme ich auch wieder dazu, einen laengeren Bericht fuer Euch zu erstellen. Leider geht die Zeit ja recht schnell vorbei und ich darf Euch schon bald wieder persoenlich von meinen Abenteuern erzaehlen...

Wir werden nun noch ein paar Tage hier verweilen - dies trotz einer heimlichen Gesetzes-aenderung der Thais, die bedeutet, dass man jetzt nur noch 15 Tage Visa on arrival bekommt. Ich will aber eh schon bald via Pattaya nachKambodscha weiterziehen. Vermutlich werde ich die Einreise wieder via Pailin vornehmen und dann erst nach Battambong gehen. Erst kurz vor meiner Rueckreise werde ich wohl noch schnell in Koh Chang reinschauen - da war ich dieses Jahr noch nicht :) Mehr zu meinen weiteren Reiseplaenen gibts demnach hier.

Ich hoffe, dass mein Klaussack dieses Jahr nicht so viel zu diskutieren gab, wie letztes Jahr. Die Instruktionen waren ja eigentlich klar. Wenn der Sack nicht Shape zum Opfer gefallen ist, so haette Rene den Inhalt oeffentlich zum Konsum auslegen sollen und ich wuerde dann den leeren Sack behaendigen :) Mal sehen, wie das geklappt hat. Rene werde ich ja hoechstens in der Freizeit mal wieder begegnen, denn der Glueckliche hat die Maloche bald fuer immer hinter sich... Ob wohl Harry den Weg nach Thailand noch gefunden hat? Ich befuerchte ja, dass seine Ferien in Thailand der Flughafenblockade wegen ausgefallen sind... mein Spielpartner Joerg konnte bisher auch noch nichtnach Deutschland zurueckreisen - er fliegt aber jetzt morgen frueh... Die Blockade koennte uebrigens naechstens wieder in Kraft tretten, denn eine neue Regierung (wohl diesselbe wie die Alte) sollte demnaechst gewaehlt werden.

Laos war diesmal etwas enttaeuschend. Kalt wars und schon in Thakaek ging nicht viel. Wir sind zumeist im Zimmer oder im Restaurant rumgehockt und ich konnte meinen Freund Boungluai nicht erreichen. Ergo ist dann auch der Abstecher in die Berge ausgefallen, denn ich wollte Fan auch nicht alleine in Thakaek zuruecklassen. So sind wir denn mit einem Bus nach Vientiane weitergefahren, aber meine Bekannte Muei ist grade in Bangkok, ergo gabs dann da auch nicht viel Interessantes zu tun. Erstaunlicherweise scheint es auch so, dass Fan wesentlich woehler in Kambodscha ist als wie in Laos. Dies obwohl sie in Laos noch einigermassen kommunizieren kann mit den Leuten. Mir ists eigentlich ganz recht so, denn ich werde in Zukunft wohl oefters in Kambodscha als in Laos sein. Und da geh ich denn eh am besten alleine hin, denn die Bergwanderei ist wohl nicht Fans Ding...

Freitag, November 28, 2008

Pattaya zum Dritten

Ich bin bis morgen noch in Pattaya, dann gehts via Bangkok und Nakorn Phanom weiter nach Laos. Ich werde wohl dann nochmals mein Lieblingsdorf Ban Kuankacha besuchen und Fan mal ein bisschen in Laos rumfuehren. Vermutlich werden wir auch einen kurzen Abstecher nach Vientiane unternehmen. Allerdings wird Fan nicht nach Kuankacha mitkommen koennen - Laufen ist nicht Ihre grosse Staerke :) Ergo wird sie dann wohl 3 Tage in Thakaek auf mich warten muessen. Immerhin wird Sie sich in Laos mit den Leuten unterhalten koennen, denn die Laoten verstehen alle Thai. In kambodscha war Sie ohne Englisch- und Khmerkenntnisse etwas aufgeschmissen, resp. auf mich angewiesen.

Pattaya ist im moment wegen der politischen Unruhen in Bangkok und wegen den Flughafenblokaden recht ruhig. Hier schwirren Geruechte durch die Gegend, von wegen Putsch und/oder Massaker am Flughafen. Die Lage ist sehr verworren. Ich frage mich, was aus Harry geworden ist - der haette am 26.11. in Bangkok landen sollen. Mein Spielpartner Joerg sollte am 3.12. nach Deutschland zurueckfliegen - das wird sich wohl etwas verzoegern...

Seit meinem letzten Blog-Eintrag waren wir noch in Siem Reap - das war fuer mich aber eher etwas langweilig, denn ich war nun doch schon oefters dort. Wir haben dann lange ueberlegt, auf welcher Route wir wieder nach Thailand zurueckkehren sollen. Am Schluss sind wir dann per Bus nach Poipet gefahren - auf der Katastrophenstrasse, die aber in einem erstaunlich guten Zustand war. Bruecken werden momentan gebaut, was darauf schliessen laesst, dass nun doch einmal ein nachhaltiger Ausbau dieser Strecke geplant ist.

Leider faengt mit dem Laos-Abstecher bereits wieder die Abschiedstour an. Von Laos kommen wir dann wieder zurueck nach Thailand bevor wir nochmals nach Kambodscha einreisen werden. Kurz vor dem 13.01.09 werde ich dann wohl nochmals ein paar Tage hier in Pattaya einlegen - etwas Shopping waere wohl noch angesagt, bevor ich in die kalte Schweiz zurueckfliege.

Mittwoch, November 19, 2008

Nationalmuseum Phnom Penh

Jetzt hats aber endlich geklapt mit mir und dem Nationalmuseum. Allerdings muss ich sagen, dass ich bisher nicht viel verpasst habe. Der Innenhof ist ganz nett, aber die Ausstellungsstuecke lassen doch etwas zu wuenschen uebrig und so waren wir nach 1 Stunde wieder raus aus dem Nationalmuseum. Morgen fahren wir weiter nach Siem Reap, um uns Angkhor Wat anzuschauen. Einige der schoensten Reliefs (vor allem von Bantey Srey) haengen im Museum hier, aber im Zusammenhang mit dem Tempel wirken die Sachen einfach besser...

In Phnom Penh war leider das Dragon Guesthaus voll, so dass wir im Lucky Guesthaus um die Ecke absteigen mussten. Ich werde nicht boese sein, wenn wir morgen wieder aus P.P. rausfahren :) Armin haben wir gestern von Kep nach P.P. mitgenommen, allerdings hat er mich am Schluss etwas genervt, als er Saven einspannen wollte, um beim Busticket-Kauf einen Dollar zu sparen...

Die Fahrt gestern war recht ereignislos... in Takeo haben wir ein kleines Mitagessen eingenommen und den Riesensee bestaunt, bis zum Zoo beim Phnom Kmau haben wir es dann nicht geschafft, da der Eintritt viel zu teuer ist und der Zoo ca. 20 km von der Hauptstrasse entfernt liegt.

Dienstag, November 18, 2008

Fan in Kambodscha

Hier erst mal ein Bild von meiner neuen Freundin Fan. Die Tapfere ist momentan mit mir in Kambodscha unterwegs. Zum ersten Mal im Leben aus Thailand raus....

Sonntag, November 16, 2008

Kampot und Kep

Uns geht es weiterhin sehr gut - nun schon tief in Kambodscha drin. Im moment wohnen wir im Kampot Guesthaus in Kampot. Gestern waren wir in Kep und haben den Tag bei gutem Wetter dort genossen. Der Hoehepunkt war das Fruehstueck am Krebsmarkt. Ich habe die Reissuppe mit Fisch gehabt und meine Freundin Fan hat sich mit den Krebsen beschaeftigt. Auch den Herrn Armin habe ich eingeladen und wir hatten einen schoenen Morgen. Wir haben uns auch am Markt noch etwas umgesehen, waren in einem grossen Tempel mit Super-Aussicht und in der Kep Lodge, wo ich mir eine Roesti mit viel Kaese gegoennt habe.... Der Besitzer, Mr. Dan hat grade was am Auge und war deshalb nicht zu sprechen. Dafuer habe ich im Restaurant Thomas aus der Schweiz kennen gelernt - er ist mit seinem Auto aus der Schweiz in Kambodscha unterwegs...

Wir werden wohl heute erst mal einen ruhigen Tag einplanen und morgen nochmals die Gegend unsicher machen. Danach gehts dann weiter nach Phnom Penh, wo wir allerdings etwas vorsichtig sein muessen, denn Thais sind nicht sehr gerne gesehen im moment in Kambodscha... sollte aber eigentlich kein Problem sein, denn wir sind ja mit dem Minivan von Herrn Saven unterwegs....

Aber erst mal kurz der Reihe nach wie es seit meinem letzten Bericht so lief: Die Anreise nach Koh Kong war relativ schmerzlos und auch die Visa-Geschichte war recht easy. Fan hat nur so gestaunt wie das an einer Grenze zu und her geht. Am Schluss gings dann per Taxi zu meinem Freund Otto. Der war aber gar nicht da sondern in Phnom Penh und trotzdem haben wir uns erst mal in seinem Bungalow eingemietet. Da es sich bei Ottos Platz um einen Khmer-Familienbetrieb handelt und einige Mitglieder der Familie auch Thai sprechen, war es fuer Fan einfach sich da etwas anzugewoehnen. Am Tag 2 haben wir ein Motorrad gemietet und einige meiner Freunde besucht. Das hat auch gut gefallen und am nachmittag waren wir bei Urs und Sonja am Fluss in Tatai... mit Glueck sind wir um den Regen rumgekommen. Tag 3 gabs Krebse zum Mittagessen in einem netten Restaurant am Fluss. Zudem hab ich dann Saven angerufen und ihn nach Koh Kong bestellt. So gings denn nach einigen ruhigen Tagen weiter nach Sihanoukville per Minivan. In Sihanoukville war waehrend unseres Aufenthalts das Loi-Kathong Festival, aber auch diesen Ausnahmezustand haben wir gut ueberlebt. An der Otres-Beach hats uns gut gefallen, aber das Bungalow war Fan dann doch etwas zu shaky... die Bastwaende geben einen Staub ab der Ihre Nase reizte, so dass sie die ganze Nacht niessen musste. Ergo sind wir denn am naechsten Tag ins Hotel umgezogen... ja, und die letzten 2 Naechte und Tage waren wir nun hier in Kampot und haben Max im Utopia sowie meine Freunde in Kep besucht.

Jetzt werde ich mir einen schoenen Pancake mit Ananas ordern und einen Lao-Kaffe dazu. Dann suche ich Fan mal - ich nehme an, sie liegt im Riesenbett im Riesenzimmer und schaut Thai-TV :)

Mittwoch, November 05, 2008

Ruhige Tage in Pattaya

Die Wahlen in den US waren ja richtig langweilig und morgen habe ich die Nase wieder voll von Pattaya und es geht weiter in Richtung Koh Kong in Kambodscha. Hampi wird wohl keine Freude haben, wenn er hoert, dass das nix wird mit dem Job im Fruehling. Aber wenn man sich erst mal in Kambodscha installiert hat, so wirds halt schwierig mit der Jobsuche in der Schweiz...

Ich habe grade wieder eine Phase, in der ich einige Stunden im Internet-Game verballert habe. Zum Glueck habe ich mit Joerg einen Intensiv-Gambler gefunden, der den Account gut in Schwung haelt. Eigentlich haette ich ja gedacht, dass der Account waehrend meinen Ferien stirbt - jetzt sind wir immer noch in den Top-20 und jede Woche bei den Top-10-Raeubern mit dabei.

Laos hat mir auch dieses Jahr wieder sehr gut gefallen. Deshalb werde ich wohl im Dezember nochmals einen Abstecher in die Berge machen. Leider hat sich die Situation in Thakaek nicht sehr vorteilhaft entwickelt. Thakaek Travel Lodge ist nicht mehr der gute Platz der es war. Pane hat meinen Kumpel Scotty ziemlich mit Fragen nach Geld geloechert - allerdings hat sie mir auch interessantes ueber die junge Koechin zu erzaehlen gewusst. Dazu gibts dann bestimmt mehr bei meinem naechsten Besuch zu erzaehlen :) Erstaunlicherweise war das Guesthaus auch meistens recht gut belegt - nicht nur mit den feinsten Gestalten unserer Gattung.

Mein Abstecher nach Kamphaeng Pet in Thailand war nur teilweise ein Erfolg. Ich habe mich um die Familie von Fan eher gelangweilt und war ganz froh, als es endlich Richtung Pattaya weiterging. In der Gegend da draussen ist man ohne eigenen Transport einfach in der Pampas und mich immer von Fans Verwandten rumchauffieren zu lassen ist auch nicht so mein Ding...

Montag, November 03, 2008

Hurra, ich lebe noch....

Die letzten 2 Wochen waren wieder Abenteuer vom Feinsten. Ich habe mit Scott 2 x das Bergdorf Kuankacha besucht und wir hatten eine fantastische Zeit dort oben. Vor unserer zweiten Abreise hat der Headman, mein Freund Boungluai, eine Bai Sii Zeremonie veranstaltet und so bin ich jetzt wieder reich verziert mit weissen Baendeln ums Handgelenk. Die Thais meinen dann immer gleich ich haette geheiratet... Scott ist unterdessen nach Vientiane weitergereist und ich habe mich nach Thailand zurueck begeben... Fan hat sich sehr gefreut dass ich Ihre Familie in Salok Baht in Zentralthailand besuchen kommen bin.

Allerdings habe ich mir dafuer einen Hoellenritt (12 Stunden) mit einem lokalen Bus zumuten muessen. Unterdessen habe ich mich davon aber wieder erholt. Heute fahren wir jetzt noch nach Kampaeng Phet und am Abend sollten wir wieder in Bangkok sein. Ich plane die kleine Fan nach Kambodscha zu verschleppen. Sie hat zum ersten Mal im Leben einen Pass.... mal sehen, ob sie es auch aushaelt im Ausland....

Soviel fuer heute - in Siem Reap werde ich dann wohl mal Zeit fuer einen groesseren Bericht haben.

Sonntag, Oktober 19, 2008

Unbeschwerte Tage in Nakorn Phanom

Die letzten Tage in NKP waren recht angenehm. Das Wetter hier ist schoen kuehl - kein Vergleich mit der Hitze an der Kueste. Fan musste heute nach Bangkok zurueckreisen und ich werde morgen meinen Laos-Abstecher beginnen. Ich hoffe, dass wir nicht verregnet werden auf dem Weg nach Kuankacha. Wir, das sind Scott und ich. Scott habe ich in Phnom Penh vor 3 Wochen kennengelernt und als ich ihm vom Bergdorf in Laos erzaehlte, hat er spontan gesagt, da wuerde er auch gerne mitgehen... jo, und morgen gehts jetzt also los...

Einer der Hoehepunkte hier in NKP war der Besuch im Duck Pub, der lokalen Diskothek. Da bleibt jeweils kein Auge trocken :) Ich habe mich wieder koestlich amuesiert und auch Fan hat gut gestaunt wie die Isan-Kids feiern... leider war Nina nicht in Form, und so ist der Besuch bei Ihr ausgefallen. Seit heute wohne ich wieder in Nicks Haus hier - wir waren schon waehrend den Festivitaeten dort stationiert, haben uns aber danach im Hotel einquartiert. Fuer mich alleine ist es aber grade so gut in Nicks Haus zu wohnen. Alles in allem war NKP wieder mal einen Besuch wert.

Ich bin gespannt, wie mir nun Laos gefallen wird. Thailand kommt eher besser als auch schon - unter anderem auch, weil viele Touristen Ihre Reise hierher gecancelt haben. Ich merke aber weder vom Krieg zwischen Thailand und Kambodscha noch von den politischen Problemen in Bangkok was.

Den naechsten Bericht gibts dann wohl erst in ein paar Tagen, denn die Internet-Verbindungen in Laos sind eher duenn gesaeht. ImBergdorf geht natuerlich eh gar nix mit Internet. Ich konnte die letzten Tage allerdings meinen Kumpel Boungluai, den Headman von Kuankacha, nicht erreichen. Eventuell muessen Scott und ich also auf gut Glueck in die Berge aufbrechen... das besorgt mich aber auch nicht sonderlich.

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Feuerboot-Festival in Nakorn Phanom

Seit Montag sind wir (Fan und ich) in Nakorn Phanom. Ich wusste gar nicht, dass wir genau zum Feuerboot-Festival hier eintreffen wuerden. Das hat die ganze Sache aber natuerlich noch viel spannender gemacht, denn normalerweise ist Nakorn Phanom ein eher verschlafenes Kaff, doch waehrend dem Festival brummt die Stadt gewaltig.

Pattaya ist mir denn doch wieder relativ schnell langweilig geworden. Man kann zwar wunderbar essen dort und einkaufen gehen, aber irgendwann ist man halt satt und hat alles... dann ist es Zeit, weiter zu ziehen. Der Besuch bei Nick am Sonntag war nur ein Tages-Stopover. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wohlbehalten wieder zu sehen, auch wenn er schon wieder richtige Schauergeschichten aus seinem Leben zu erzaehlen wusste. Zu unserem Glueck hat er immer noch ein Haus in Nakorn Phanom gemietet und so waren auch die voll gebuchten Hotels kein Problem fuer uns. Der Ritt mit dem Nachtbus war erwartungsgemaess kein Hit. Fan konnte zwar etwas schlafen, aber ich war wie geraedert, als wir in Nakorn ankamen. Die erste Anlaufstation nach dem Fruehstueck (Fischreissuppe) war das Buero von North by North-East Travel. Brother Yves ist immer noch hier am Werk - allerdings braucht er wohl auch bald mal wieder Ferien.

Danach habe ich mit Kaew (Ex-Frau von Nick, ich nenn sie meine kleine Schwester) in Verbindung gesetzt und wir haben uns fuer Dienstag morgen verabredet. Der Dienstag war der eigentliche Hoehepunkt des Festivals und wir sind recht frueh in Richtung That Phanom losgefahren. Das liegt ungefaehr 50 km suedlich von Nakorn Phanom und ist einer der heiligsten Plaetze fuer Thai-Buddhisten. Aus dem ganzen Isaan (Nordost-Thailand) und sogar aus Laos sind Tanztruppen dort aufgetretten - es war eindruecklich, soviele verschiedene Kostueme und Gesichter auf einem Haufen zu treffen. Wie fast immer in dieser Gegend war ich eine der ganz wenigen Weissnasen an dem Anlass und entsprechend viel Aufmerksamkeit wurde mir zuteil. Auch Fan lernt nun das Angestaunt-Werden kennen; das ist noch etwas gewoehnungsbeduerftig fuer sie, aber sie nimmts erstaunlich gelassen.

Am Nachmittag haben wir in Nicks Haus etwas ausgespannt und am Abend gings dann in die Menschenmasse entlang dem maechtigen Mekong-River... die Boote sehen fantastisch aus und es war auch einiges Feuerwerk zu sehen. Die Raketen sind allerdings recht abenteuerlich und Verletzte sind bei solchen Anlaessen an der Tagesordnung. Wir kamen allerdings ungeschoren davon und auch die Besoffenen konnten uns nix anhaben. Erstaunlicherweise haben wir das ganze Abendprogramm zu Fuss bewaeltigen koennen - allerdings war Fan danach fix und foxi :) Heute werden wir uns einen ruhigen Tag goennen und ab morgen goennen wir uns noch 2 Tage im feinen Hotel. Fan muss am Samstagabend den Bus nach Bangkok besteigen und ich werde am Sonntag nach Laos einreisen. Ich konnte zwar bisher meinen Freund Boungluai aus dem Bergdorf Kuankacha noch nicht erreichen, aber ueblicherweise treffen wir uns eh irgendwann in der Stadt...

Wie Ihr seht, gehts mir also weiterhin vom feinsten. Ich hoffe, dass ich Euch die naechsten Tage hier mal ein paar Bilder hochladen kann. Von laos aus duerfte es dann schwieriger werden Euch auf dem laufenden zu halten. Internet ist immer noch nicht sehr weit verbreitet dort...

Freitag, Oktober 10, 2008

Gute Zeiten - zurueck in Pattaya

Liebe Leser,

ich habe grade festgestellt, dass ich Euch etwas vernachlaessigt habe in den letzten Tagen. Deshalb gibts wohl heute einen etwas ausfuehrlicheren Bericht. In Kampot war noch reichlich Action bevor Hampi und ich Richtung Sihanoukville weitergezogen sind. Die Koechin von Max, die kleine Schwester seiner Frau, hat einen Romeo-und-Julia-wuerdigen Abgang geschoben und so war den naechsten Tag immer mal wieder Besuch von den Bullen angesagt, denn es bestand der Verdacht, dass Romeo, in Abweichung vom Script, Julia an ein Bordell weiterverkaufen wuerde... angeblich hat sich die Lage wieder beruhigt, auch wenn Julia bei unserer Abfahrt noch nicht zurueck war :) Ich bin noch mal mit dem kleinen Boot etwas in der Gegend rumgepaddelt und das hat mir gut gefallen. Ansonsten hab ich ja nicht grade viel Sport getrieben waehrend meines Aufenthalts in Kambodscha. Auf den Phnom Penh Abstecher habe ich dann doch verzichtet...

In Sihanoukville wollte ich erst gar nicht recht bleiben, aber dann war das Wetter ganz ok und so haben wir uns entschlossen, doch eine Nacht an der Otres-Beach zu verbringen. Herrliche kleine Langusten habe ich mir zur Feier des Tages gegoennt und auch sonst war das Essen wieder ganz hervorragend. Ein Schwumm im Meer war auch nicht zu verachten, zumal diesmal keine Quallen in Sicht waren. Am naechsten Tag habe ich dann aber bemerkt, dass mich diesmal die Sandfliegen ganz schoen gebissen haben :( Meine Vorurteile gegen Vietnamesinnen wurden wieder mal bestaetigt, als ich am Abend Phear vom Blue Mountain mitgenommen habe. Huebsch anzusehen, aber irgendwie zu arg drauf... ich ziehe in der Angelegenheit die Siamesinnen weiterhin vor ;)

Am naechsten morgen haben wir ausgiebig gefruehstueckt und uns dann wieder in Hampis Camry gesetzt und die Stadt gestuermt. Er musste noch einen Haufen Zeugs fuer die Kumpels in Koh Kong und sich selbst einkaufen. Es war brutal heiss und gegen 12 gings dann endlich los Richtung Koh Kong. Wir sind sehr gut voran gekommen, denn unterdessen sind alle 4 Bruecken auf der Strecke fertig gestellt. Ergo waren wir um 15.00 schon in Tatai, kurz vor Koh Kong. Urs und Sonja, gute alte Bekannte von Koh Chang, wohnen momentan dort bei der Bruecke im Haus eines der Schweizer Andys, die sich dort rumtreiben... ihr Haus in Koh Chang wurde unterdessen von der Navy demoliert... sie suchen nun eine Bleibe in Kambodscha und scheinen die Gegend von Koh Kong zu bevorzugen. Es ist natuerlich auch sensationell wieviele unerschlossene Gebiete es in der Region Koh Kong noch gibt. Kurz vor der Ankunft in Koh Kong ist uns noch ein Reifen geplatzt und wir rollten auf der letzten Rille in eine Werkstatt rein. 5 Kilometer frueher und wir waeren in der Pampas gestrandet.

Ich habe mich dann bei Otto eingenistet und habe aber schon schnell gemerkt, dass ich das Reissen nach Pattaya hatte. Ergo habe ich gar nicht mehr viele Aktivitaeten entfaltet, sondern nur ein paar Leute wie Thomas und Jason besucht und mich angenehm mit Otto unterhalten. Ana habe ich tunlichst gemieden und als mich in der Stadt ploetzlich eine Bekannte von Ana entdeckte, reifte in mir der Entschluss am naechsten Tag nach Pattaya weiterzureisen.

Jo, und das war vorgestern... der Trip war ereignislos ausser einem maechtigen Gewitter dass ich auf der Busstation in Trat erleben durfte. Seither lass ichs mir gut gehen hier in Pattaya. Klaus ist grade in Deutschland, aber wohnen darf ich bei ihm im Brauhaus trotzdem. Ich habe mich schon beim letzten Besuch hier mit Fan angefreundet, eine aufgestellte, kleine Thailaenderin, die mir in einer Bierbar aufgefallen ist. Sie schaut aus wie 18, ist aber schon 32 und vermutlich von chinesischer Abstammung. Unser Wiedersehen war hoch erfreulich :) Da es auch recht ausgiebig regnet momentan sind auch nicht grade viele Aktivitaeten ausserhalb eines engen Rayons geplant. Romil, den Schneider werde ich heute noch besuchen. Mit Joerg habe ich hier einen guten neuen Mitspieler fuer mein Internetgame gefunden und er hat meine Rolle im Game weitgehend uebernommen. Heute sind wir am Nachmittag zwei Stunden bei Kaffee und Kuchen auf der Veranda gesessen und haben mit seinem Laptop gezockt und die weitere Vorgehensweise besprochen... vielleicht werde ich mir das in Zukunft doch auch antun mit einem kleinen Laptop zu reisen.

Nun besteht also wieder mal die Gefahr, dass ich hier noch ein paar Tage verhaengen werde. Ich habe unterdessen endlich Nick in Bangkok mal wieder erreicht und er wird dann irgendwann die naechsten Tage mein naechster Reisehalt sein. Erfahrungsgemaess haelt es mich jeweils nicht lange in Bangkok, aber das habe ich von Phnom Penh auch schon gesagt. Nach Bangkok geh ich dann weiter nach Nakorn Phanom und danach nach Laos.

Samstag, Oktober 04, 2008

Alles gut in Kampot

Ich habe ruhige Tage in Kampot hinter mir. Morgen werde ich wohl noch einen ungeplanten kurzen Abstecher nach Phnom Penh starten, bevor ich dann via Koh Kong nach Thailand ausreisen werde. Gestern habe ich mir das Paddelboot von Max ausgeliehen und bin etwas auf den Kanaelen hier rumgerudert... zudem war ich auch mal kurz am Schwimmen, aber das Wasser kommt aus den Bokor-Bergen und ist zisch-frisch. Eine kleine Boa wurde im Restaurant von Utopia gesichtet - sie ist wohl hinter dem grossen Gecko her, der in der Kueche wohnt. Max hat die Schlange aber elegant rausbugsiert und via Fluss hat sie sich dann langsam verkruemmelt... die reizende kleine Kao, die Koechin von Utopia, hat heute nacht die Fliege gemacht und damit wohl ein kleines lokales Drama eingeleitet... dazu mehr in meinem naechsten Eintrag.

Otto hat leider nicht richtig die Welle gefunden hier in Kampot, er wird langsam ein etwas schwieriger Kumpel. Ich mag ihn aber doch immer noch gut und hoffe einige Qualitaetszeit mit ihm in Koh Kong verbringen zu koennen. Hampi ist momentan mit einem Camry ausgeruestet und es ist schon praktisch, wenn man sich morgens einfach schnell reinsetzen kann und losduest... so sind wir heute auch schon zeitig auf der Canadia-Bank gewesen, wo ich einen Travellers-Check gewechselt habe und mich als Banker geoutet habe... das gibt dann immer die interessanten Gespraeche mit den Bank-Fraeuleins :)

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Utopia in Kampot

Ich wohne im moment grade in der Waterworld von Colonel Kurtz. Nach meinem etwas ueberstuerzten Abzug aus Kep bin ich mit einem Moto nach Kampot gefahren und erst mal im Kampot Guesthouse abgestiegen. Dann habe ich mich bei Orchid Guesthouse schlau gemacht wegen der Bokor-Hill-Ausflug Geschichte, aber momentan kostet die Sache 40 Dollars, weil die Strasse im Bau ist und angeblich nur der Wagen der Rangers durchkommt. Ich hab dann erst mal ein Fahrrad gemietet und bin damit etwas durch das Staedtchen Kampot geradelt. Irgendwann hat mich dann der Hafer gestochen und ich bin in das Seitental Richtung Tuek Chou reingeradelt. Ich kenne die Piste schon und wusste, dass da 2-3 interessante Plaetzchen sind.

Als es leicht zu regnen anfing war ich grade in der Region "Boddhi Chill Out" - ein australisches Paerchen betreibt da ein kleines GH/Restaurant; sie war mit Chill Consultant angeschrieben.... hab was kleines gegessen da und dann gings schon bald weiter talaufwaerts, denn nun war bestaetigt, dass da irgendwo noch Max von Utopia rum-zigeunert. Gegen abend hab ich das dann endlich gefunden und da war schon eine kleine Party in Gang. Ich habe mich schnell mit Ted angefreundet, einem Kanadier, der hier mit Real Estate zu tun hat. Er kennt uebrigens auch den Doktor Jean-Michel recht gut, der Kreis schliesst sich da so langsam... Ted hat mich mit dem Auto dann zurueck in die Stadt mitgenommen und ich hab das Velo erst mal bei Max im Utopia stehen lassen. Am naechsten morgen bin ich dann per Tuktuk nach Utopia umgezogen, da mir die Lage direkt am Fluss sehr gut gefaellt und der Family-Betrieb von Max gute Sachen zustande bringt... meine Kumpels Hampi und Otto aus Koh Kong haben sich fuer gestern abend auch noch angesagt und so gab das eine frohe Wiedersehnsparty in Utopia. Da Otto sein Verbandszeug fuers Bein vergessen hat, duesen die 2 jetzt grade durch Kampot und ich habe die Chance ergriffen, mal wieder den Blog zu fuettern.

Ich bleibe wohl jetzt erst noch 2-3 Tage hier, dann vielleicht 1-2 Naechte in Sihanoukville, 1-2 Naechte in Koh Kong und dann bin ich reif fuer einen kurzen Abstecher nach Thailand....

Montag, September 29, 2008

Regen in Kep

Ich bin unterdessen von Phnom Penh nach Kep gereist, doch das ist hier alles nicht mehr so, wie ich es in Erinnerung hatte. Oder vielleicht eben doch, aber die Erinnerung war zu rosig :) Uebernachtet habe ich hier bei meinem Freund Armin unter sehr einfachen Verhaeltnissen. Immerhin hat er jetzt auch Strom, aber ansonsten ist mir sein Lebensstil dann doch zu basic.

Die Buscompany hat uns schon am falschen Ort abgesetzt, allerdings nach einer hochinteressanten Fahrt. Denn statt neben einer schoenen jungen Frau sass ich neben einem aelteren Franzosen, dem Professor fuer Linguistik, Dr. Jean-Michel Fillipi...ich hab vor lauter Zuhoeren die 4 Stunden Fahrt als 1 Stunde erlebt. Ich werde ihn sicher naechstes Mal in P.P. wieder kontaktieren und als Tueroeffner fuer den Zugang zur Universitaet nutzen.

Entgegen meinen urspruenglichen Plaenen werde ich bereits heute weiter nach Kampot reisen. Cheang, die Frau von Dan, hat mir zwar gestern gesagt, dass die Strasse zum Phnom Bokor vermutlich zu ist, und man hoechsten rauflaufen koennte... Dan selber, der Besitzer der Kep Lodge mit dem neuen Swimmingpool, habe ich nicht getroffen, da er immer so lange schlaeft. Aber wenn nichts schlimmeres passiert, so kann ich leben damit. Der Hund von Armin, Naentzle, hat mich gebissen, aber gluecklicherweise hat er mich nicht recht erwischt und so hats nur einen Kratzer am Bein abgesetzt. Dass dann auch noch 2 Gaense auf mich losgehen wollten, war dann die Hoehepunkt :) Neue Erfahrung fuer mich, den Angriffsstil von Gaensen kennen zu lernen... die machen den Hals lang, dann gehen sie parallel zum Boden und wie aggressive Schlangen kommen sie auf Dich zu.. dann wollte eine abheben und mich anspringen, dem bin ich aber mit einem Ausfallschritt zuvorgekommen... Fruehgymnastik auf kambodschanisch.

Kep ist momentan recht ueberlaufen, da heute ein publich holiday ist. Aber es ist eh auch recht bewoelkt hier und regnet dann des Nachmittags ab... so machts mir weniger Spass hier als letztes Jahr bei gutem Wetter. Zudem war am morgen wegen dem public holiday auch das Kimly-Restaurant (mein Lieblings-Seafood-Platz in Kambodscha) geschlossen, und so wars nicht mehr schwer, die Entscheidung zu faellen, heute schon mit einem Moto nach Kampot weiterzureisen.

Freitag, September 26, 2008

Regen in Phnom Penh :-)

Ich bin grade wieder mal unter einen rechten Bschuetti durchgerutscht - im moment regnets vom feinsten - aber ich sitz in meinem Guesthouse, von dem der Khmer-Manager gestern abend gesagt hat, "its your house now..." Ich fuehl mich also wie zuhause hier, esse immer gut, spiel mein Spiel im Internet und amuesiere mich auch sonst ganz koestlich.

Gestern hat sich meine Abfahrt von Siem Reap etwas verzoegert, weil ich an der Busstation in ein Gespraech mit einer jungen Frau verwickelt wurde und man vergessen hat, mich mitzunehmen. Ergo musste ich noch ein Bier trinken gehen im "red piano" bevor ich dann 1 Stunde spaeter auf dem Weg nach Phnom Penh war... da ich ja nun im falschen Bus war habe ich den Sitz neben der Toilettentuer gefasst und war der Boy waerend der Fahrt, da die Tuere klemmte. Tip hab ich keins gekriegt... :( Heiss wars vom feinsten, da die Aircon den Motor nicht ueberstrahlen konnte. Aber zuguter letzt waren wir dann doch endlich da und ich bin im Dragon Guesthouse nahe dem Capitol-Hotel abgestiegen. Ich kannte das Plaetzchen vom letzten Jahr weil ich mal da gegessen habe. Zimmer kostet 7 Dollar, netter Manager namens Virak der sogar etwas Deutsch spricht... sein Lieblingswort ist "schnell" (doch, er ist ein Khmer :)

Meine Weiterreise koennte sich nun etwas verzoegern denn ich habe heute hier einen Traveller namens Scott (aus Scotland) kennengelernt. Er will sich heute abend mit mir ins Nachtleben von P.P stuerzen... meine perfekte Tarnung als Guide und Bodyguard ist wieder erstellt und ich stell mir vor, dass das lustig werden koennte (wenn der Regen wieder aufhoert) Morgen will ich nun endlich ins Nationalmuseeum - sonst werde ich im Leben da nicht hinkommen :) Heute musste ich fuer Peter die Medikamente holen, sonst waere ich wohl bisher noch nicht aus dem Haus gekommen....

Donnerstag, September 25, 2008

Angenehme Tage in Siem Reap

Ich habe es mir die letzten Tage sehr gut gehen lassen in Siem Reap. Wunderbar gegessen habe ich, einen Nachmittag am Swimmingpool verbracht (trotz Preiserhoehung - dafuer war ich dann der einzige Out-Guest und praktisch alleine am Pool) und jeden Tag eine Stunde in der Massage gelegen um mein Genick wieder schoen frei zu kriegen. Im Internet-Caffee war ich auch oft; habe nochmals einen Schub im Spiel Travian gehabt; doch das ist jetzt dann vorbei, denn ab uebermorgen bin ich der Pampas wo's keine gute Internetverbindungen mehr gibt (denk ich, schaumermal...)

Ich werde in 3 Stunden den Capitol-Bus nach Phnom Penh besteigen und morgen eine alte Unterlassungssuende von 1995 begleichen, indem ich endlich mal das Nationalmuseeum besuchen werde. Zudem sollte ich meinem neu gewonnenen Kumpel Peter vom hiesigen Hotel Passagio Medikamente in der Pharmacie de la Gare in P.P. besorgen. Bei der Gelegenheit werde ich auch gleich mal checken, ob ich auch meinen eigenen Medi-Bedarf dort decken koennte. Am Samstag gehts dann wohl mit dem Bus weiter nach Kep an die Kueste. Mit dem Wetter hatte ich bisher viel Glueck - gestern bin ich erstmals leicht angetroepfelt worden.

Wenn das so bleibt mit dem Wetter, so werde ich ein paar ruhige Tage an der Beach einschalten und mir etwas Sand durch die Zehen rieseln lassen. Wohnen werde ich wohl beim Herrn Armin, einem freundlichen deutschen Pensionaer, der sich ein einfaches Haus in Kep gebaut hat. Essen werde ich meist am morgen beim Krebsmarkt und spaeter bei Dan von der Kep Lodge, wo ich dann wohl oefters Roesti bestellen werde... Dan soll jetzt auch einen Pool haben und letztes Jahr hatte er eine sehr gute Internetconnection. Da besteht also die reale Gefahr, dass ich einige Tage in Kep verhaengen koennte ;)

Meine weiteren Plaene aendern sich grade wieder mal etwas... ich werde wohl den Ueberlandtrip nach Laos noch etwas zurueckstellen und in 3 Wochen erst mal wieder nach Pattaya und Bangkok zurueckfahren, um ein paar Freunde zu besuchen und etwas Spass zu haben. Dann erst gehts hoch nach Laos und spaeter fliege ich wohl irgendwann wieder nach Siem Reap zurueck, denn hier mache ich nun bei meinem Bruder, Freund, Fuehrer und Fahrer Saven einen Bunker, so dass ich mit etwas leichterem Gepaeck weiterreisen kann. Zudem habe ich gestern den Herrn Charles hier in Siem Reap besucht - ein aelterer Khmer-Herr, der lange Zeit in Frankreich gelebt hat. Er hat mir erzaehlt, dass er ein sehr schoenes und luxuriouses Plaetzchen in der Naehe des Bantei-Srey-Tempels besitzt, 17 Hektar, ein Gaestehaus mit 8 Raeumen, gepflegter Garten mit Naturpool, alles umgeben von Dschungel... toent definitiv so, wie wenn ich seine Einladung, dort ein paar Tage zu verbringen, zumindest wohlwollend pruefen werde ;)

Unterdessen bin ich in Thailand und Kambodscha auch telefonisch erreichbar - hier in Kambodscha ist allerdings das Mobile-Netz ziemlich shacky.... es geht selten was, ohne 5 x zu probieren.... ruft mal an, ich wuerde mich freuen. Allerdings moechte ich Euch bitten zu beruecksichtigen, dass ich Euch 5 Stunden voraus bin.

Tel. in Kambodscha: +85599294781
Tel. in Thailand: +66897497684 (ab ca. 10.10.08 wieder)

Ok, soviel fuer heute, der naechste Bericht kommt dann aus Phnom Penh (P.P.) oder Kep. Jetzt geh ich noch einen feinen Kaffee trinken, vielleicht ein Erdbeer-Eis dazu und dann heissts, ready to rumble... ab nach Phnom Penh!!!

Sonntag, September 21, 2008

Battambong - Siem Reap

Heute ging wieder alles nach Plan :) Der Wecker um 6.00, das Boot um 7.00 und Saven stand um 13.00 an der Pier bereit um mich abzuholen. Ich habe die Fahrt vor 2 Jahren schon mal gemacht, allerdings in umgekehrter Richtung und bei niedrigerem Wasserstand.

Heute verlief die Reise sehr angenehm. Nach einem kleinen Fruehstueck wurden wir mit einem Minibus zur Boots-Pier gebracht, wo der Trip dann aber erst mit einem Motodriver weiter ging, etwas weiter flussabwaerts in Battambong, da das Wasser zu hoch stand und das Boot unter der einzigen Bruecke nicht durchgekommen waere. Dem Moto ging schon nach 300 Meter das Benzin aus und Geld hatte er auch keins :) Sein Kumpel aber schon, und so gings nach 2 Minuten weiter... Auf dem Boot waren nur ca. 10 Weissnasen und einige Khmers mehr... Da es bewoelkt war konnten wir den interessantesten Teil der Reise durch die wetlands auf dem Dach des Bootes geniessen ohne gleich bei lebendigem Leib gebrutzelt zu werden. Jetzt hab ich auch wieder den Privat-Banker-Teint angenommen und laufe nicht mehr wie ein Kaese durch die Gegend :)

In Siem Reap waren erstaunlicherweise alle meine bevorzugten Guesthouses ausgebucht und so bin ich wieder im Tanei Guesthouse gelandet. Etwas suboptimal aber auch passabel... sie bauen grade einen Swimmingpool, ergo werde ich viel laenger als bis 7.00 schlafen koennen - und drum brech ich den Bericht jetzt auch ab und geh zurueck und bald in die Heja. Mehr aus Siem Reap werde ich dann gerne morgen berichten.

Samstag, September 20, 2008

Pattaya - Daung - Battambong

Tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... die Thais haben mir wieder mal ein Ei gelegt - von wegen der Minibus geht in Richtung Pailin. Aber alles schoen der Reihe nach.

Prinzipientreu wie ich bin, habe ich mich trotz 1001 Versuchungen um 2 Uhr morgens alleine in mein Bett im Brauhaus verkruemmelt und um 6 Uhr ging der Wecker wie geplant ab. Eigentlich rechnete ich schon damit, dass ich dann 1 Stunde an der Strasse stehe, bevor der Minibus kommt, aber ohalaetz - die Jungs waren um 6.35 da und das obwohl ich fast der letzte war, der abgeholt wurde. Dann gings in zuegigem Tempo in Richtung kambodschanische Grenze.

An der Grenze in Daung war der Kontrast zwischen Thais und Khmers mal wieder schoen zu sehen. Waehrend mich der Thai-Grenzer ganz unglaeubig und muerrisch anstarrte, als ich ihm zum 3. mal sagte, dass ich nicht gleich wieder zurueckkomme, sondern in Kambodscha zu bleiben gedenke, waren die Khmers hocherfreut auch mal einen richtig reinzulassen und nicht nur um den Pfosten gehen zu sehen. Es waren naemlich wieder rudelweise Leute da, die den Visa-Run an dem Grenzposten erledigten. Die Moto-Boys haben mich natuerlich gleich in Scharen bestuermt und ich hab mir dann einen von denen geschnappt und bin erst mal zu einem kleinen Restaurant namens Paris gefahren um einen Reis zu verspachteln... ich hatte schon an der Grenze erfahren, dass ich in Daung relativ weit von Pailin weg bin und dass es wesentlich einfacher sein wuerde, gleich nach Battambong weiter zu reisen.

Nach dem Essen ging dann die Verhandlung wegen dem Taxi los und dabei wurde ich logischerweise wieder mal schoen ueber den Tisch gezogen. Ich hab finalement fuer die ganze Karre bezahlt, da angeblich keine weiteren Mitfahrer in Aussicht standen und ich fuuuurchtbar lange haette warten muessen. Logo, dass kaum war der Deal gemacht, auch schon die Frage kam, ob vielleicht ein Kumpel des Piloten mitfahren koennte. Nett wie ich bin hab ich gesagt No Pompem und im Nu war der Camry dann gut gefuellt - ein kleines Zubrot fuer den Driver ;)

Der hatte auf der Naturstrasse einen Heiden-Spass und ich kam mir vor wie der Co-Pilot bei der Kambodscha-Rally (nur der Helm fehlte mir). Als dann nach einer Stunde Fahrt auch noch ein leichter Regen einsetzte wurde es sauglatt... aber nach gut 2 Stunden rollten wir gemaechlich in Battambong ein und ich bin wie vor 2 Jahren im Hotel Royal abgestiegen. Das ist ein cooler Laden mit einem gemuetlichen Dach-Restaurant - allerdings ziemlich beliebt bei Touris und so hab ich mir dann als erstes gleich eine muehsame Diskussion auf Schweizerdeutsch anhoeren muessen...

Erst hab ich mir noch ueberlegt, ob ich den gewonnenen Tag morgen hier mit einem Ausflug verbringen soll, aber ich glaube, ich habe doch das Reissen nach Siem Reap zu kommen und werde wohl morgen frueh ueber den Tonle-Sap-See gleiten... Mein Kumpel Saven wird mich am Boots-Steg abholen und ich werde wohl wieder im Golden Temple Guesthouse absteigen.

Jo, ein ereignisreicher Abenteuer-Tag naehert sich nun dem Ende und ich werde sicherlich grandios schlafen heute nacht. Erst wird aber jetzt noch etwas gesurft und dann zieh ich mir noch ein Anchor-Bierchen und die Nachrichten auf der Deutschen Welle rein. Morgen gibts dann den ersten Bericht aus Siem Reap.

Freitag, September 19, 2008

Ab nach Pailin, Kambodscha

Die Startphase meiner diesjaehrigen Reise ist schon wieder vorbei und Pattaya war definitiv wieder einen Besuch wert. Mein Magen hat sich wieder an die veraenderten Umstaende gewoehnt und klimatisch ist es dank etwas Regen von Zeit zu Zeit auch ganz angenehm... ich hab mich auch ganz wunderbar amuesiert bisher, aber der Reiz laesst doch schon wieder etwas nach.

Ab morgen ist nun erst mal wieder Neuland angesagt. Der vermutlich abenteuerlichste Teil meiner Reise steht nun unmittelbar bevor, denn morgen frueh um 6.30 holt mich ein Minibus hier ab und bringt mich nach Pailin, an die Thai-Khmer Grenze. Pailin war mal die Hochburg der beruechtigten Khmer Rouge, aber unterdessen solls dort ganz gesittet zu und her gehen. Schaumer mal... toent so ein bisschen nach Wilder Osten :) Die Strassenverhaeltnisse duerften kritisch sein, da es in Kambodscha scheinbar mehr regnet als hier. Mein Freund Saven, der sich sonst ein Bein fuer mich ausreisst, war so beeindruckt von den Infos die er eingeholt hat, dass er darauf verzichtet, mich in Pailin abzuholen... das beunruhigt mich ein wenig, denn wenn der Kambodschaner schon findet, die Strasse sei schlecht, dann koennte sie wirklich seeeehr schlecht sein ;)

Ich werde wohl nicht lange in Pailin bleiben, sprich 1 Nacht... dann gehts weiter via Battambong nach Siem Reap, wo dann erst mal 2-3 Tage am Swimming-Pool angesagt sind. Ich will mir dort auch gleich das Lao-Visum besorgen, damit ich knapp einem Monat ueberland nach Laos einreisen kann. Das wird ein weitere Abenteuer-Neuland-Trip werden... aber dazu spaeter mehr...

So, jetzt sei Euch noch verraten, dass ich zum Abschluss des Pattaya-Abenteuers nochmals die Gogo-Bar ansteuern werde... aber es besteht der feste Vorsatz, keine naechtlichen Aktivitaeten mehr zu entfalten. Schaumer mal ;)

Montag, September 15, 2008

Happy landing in Pattaya

Alles hat gut geklappt auf der Reise und ich bin jetzt dran, mich zu akklimatisieren. Am morgen war ich wie immer recht frueh auf und hab erst mal Foodland besucht. Gebraucht hab ich nicht recht viel, aber dort gibts auch 24 Stunden was zu futtern und so hab ich mir denn eine Reissuppe bestellt. Mein Magen hat nicht nur Freude daran gehabt... ist halt doch eine gewisse Umstellung. Heute abend ist eigentlich ein Suki-Yaki-Essen geplant, mal sehen obs so weit kommt.

Ich werdes jetzt erst mal ruhig nehmen und die Zeitumstellung hier in Pattaya abschliessen. Dann ist mein Plan nach Pailin in Kambodscha zu reisen. Das war der letzte Stronghold der Roten Khmers bevor sie aufgegeben haben. Vermutlich gibt der Ort nicht viel her und so werde ich wohl bald nach Battambong und Siem Reap weiterziehen. In Siem Reap will ich mir ein Lao-Visum besorgen, denn dieses Jahr moechte ich mal ueberland von Kambodscha nach Laos einreisen. Mehr dazu gibts dann in einigen Tagen.

Der Regen hat uebrigens wunderbarerweise mit meiner Einreise aufgehoert... politische Probleme hab ich auch noch keine bemerkt und es scheint eigentlich alles wie frueher zu sein hier. Hoffentlich bleibts trocken die naechsten Tage, sonst werde ich zum Zimmer-Hocker :)

Samstag, September 13, 2008

Ready for takeoff

Alles ist gepackt und arrangiert und von mir aus koennte es losgehn. Ich hab aber noch eine gute Stunde Zeit und die nutze ich hier noch etwas mit rumsurfen und mit dem game Travian.... meinen account bergblume werde ich wohl nur noch gelegentlich besuchen... denn die naechsten Tage bin ich in Pattaya und da werde ich sicher oefters bei Romil reinschauen, mir ein paar Kleider schneidern lassen und in seinem Internetcaffee surfen und skypen.

Es soll recht heftig regnen in der Region - hier ist es heute auch nicht besser. Gestern habe ich am Abend noch schnell einen Kaffee am Tankstellenshop geholt und da kamen 2 Quads angeschleudert, wusstest nicht wie bloed sie tun wollten mit den Dingern auf der regennassen Strasse und einer der beide rammte vor meinen Augen einen PW seitlich... die Idioten sterben auch so vermutlich nicht aus :)

Die letzten News von Anna lassen mich vermuten, dass das wohl doch nichts nachhaltiges ist, aber dazu spaeter mehr. Hampi scheints gut zu gehen und er hat sich gefreut als ich ihm sagte, dass seine Chancen nicht schlecht stehen die naechste Steuersaison 2-3 Monate bei uns mitarbeiten zu koennen. Felix hat seinen Abschiedsapero doch noch vor meiner Abreise organisieren koennen und er scheint hervorragend in die Selbststaendigkeit zu starten. Dabei gehts erst in 2 Wochen offiziell los :)

Ok, soviel fuer den moment, mehr gibts dann aus Pattaya...

Samstag, August 09, 2008

Reisestationen 2008 / 2009

Nach der Landung in Bangkok gehts wohl erst mal weiter zu Klaus im Brauhaus in Pattaya und einige Tage später dann nach Koh Kong zu Ana, Hampi und Otto. Hier muss ich mir noch das Visum fuer Kambodscha besorgen...

Weitere Ziele in Kambodscha wo ich schon war:

Siem Reap
Sihanoukville
Kampot
Kep
Phnom Penh
Battambong

und einige wo ich noch nicht war:

Rattanakiri
Mondulkiri
Stung Treng
Pursat
Sre Ambel

Dann werde ich wohl auch mal die Ueberland-Reise von Kambodscha nach Laos machen...

in Laos geh ich wohl via

Champassak
Pakse
Tha Khaek
Kuankacha
Vientiane
Vang Vieng
Luang Prabang

in allgemeiner Richtung chinesischer Grenze, aber nicht nach China rein, sondern wohl eher via Nakorn Phanom zurueck nach Thailand und Koh Kong...

Sonntag, Juli 20, 2008

Bald gehts wieder los...

Die Steuersaison neigt sich wieder dem Ende zu und am 13. September fliege ich los; mit Swiss nach Bangkok. Für 4 Monate habe ich dann schön warm, wenn auch zuerst vielleicht feucht-warm... Aus Asien gibts nicht viel neues. Hampi ist noch in Koh Kong, Thomas vom Neptun ist grade in Deutschland, kommt aber wohl auch bald wieder zurück, da er keine Arbeit findet. Buakam, die Tochter von meinem Freund Boungluai, ist ausgebüchst und hat sich nach Vietiane abgesetzt. Ob das wohl gut kommt? Der Häuptling von Kuankacha scheint sich erstaunlich wenig Sorgen darob zu machen :) Pane aus Thakaek hat sich angeheitert mit dem Motorrad flachgelegt; scheint Ihr aber nicht viel passiert zu sein...

Mir liefs diese Steuersaison gut und die Reisekasse ist wieder gut gefüllt. Allerdings hat Felix gekündigt und so fehlt mir nun bald ein Schutzschild im Haifischbecken... das heisst, bis in einem Jahr habe ich den Job wohl noch, danach "die Sintflut" namens Avaloq? Oder ich werde vom Panzer überrollt... Für Felix freuts mich, dass er nun in die Selbständigkeit geht - da wird er reich!

Falls sich jemand von meinen Lesern auch in Asien rumtreiben sollte, so lasst es mich wissen. Ich freue mich immer über angenehme Reisebegleitung.

Samstag, März 22, 2008

Der Oster-Job

Aus aktuellem Anlass wurde es uns erlaubt, auch an Ostern zur Arbeit zu erscheinen. In Anbetracht des schlechten Wetters (gestern schneite es bis ins Flachland) ist das gar nicht so verkehrt und die Reisekasse dankt :-) Ich habe auch schon mal vorabgeklaert, wann ich wieder losziehen kann. Es schaut so aus, dass der Reisestart wohl dieses Jahr in den September fallen wird. Das wuerde dann bedeutet, dass ich fuer ca. 4 Monate unterwegs waere. Vorlaeufig ist aber jetzt noch Arbeit angesagt - bis auf weiteres haben wir sicher genug zu tun.

Die Lage in Tibet hat mir letzte Woche viel zu denken gegeben. Auch wenn es diesmal so aussieht, dass die Tibeter wohl ziemlich gewuetet haben, so liegt die Symphatie doch eindeutig bei Ihnen. Fuer mich ist Olympia 2008 deshalb bereits gestorben und alle Sponsoren werde ich gerne negativ beruecksichtigen. Ich hoffe, dass der Fackellauf jetzt zu einer moeglichst peinlichen Angelegenheit wird und dass moeglichst viele Menschen in vielen Laendern sich zu einem Protest aufraffen koennen. Das Fass ist nun endgueltig voll fuer die Chinesen: Burma und Darfur lassen gruessen!!!

Dienstag, Februar 26, 2008

Hau den Thaksin...

Angeblich soll sich Thaksin demnaechst auf den Rueckweg nach Thailand machen... hier die Meldung aus dem Tagesanzeiger von heute:

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Nach 17 Monaten im Exil will der frühere thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra am Donnerstag in seine Heimat zurückkehren. Die ihm nahestehende Website hi-thaksin.net rief seine Anhänger auf, Thaksin am Donnerstag um 9 Uhr auf dem Flughafen von Bangkok zu begrüssen. Der Leiter seines Anwaltsteams bestätigte, dass Thaksin vor einer Rückkehr stehe, um sich den gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfen zu stellen. Er werde sich der Polizei stellen und beantragen, gegen Kaution auf freien Fuss zu kommen. Thaksin wurde am 19. September 2006 von den Streitkräften gestürzt und ging danach ins Exil. Seither lebte er meistens in London. Die Putschisten warfen ihm Korruption und Amtsmissbrauch vor. Am 23. Dezember vergangenen Jahres gewann jedoch die Thaksin nahestehende Partei der Volksmacht (PPP) die meisten Stimmen.
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Und dann war da noch die Meldung die meinen Arbeitgeber betrifft:

Vontobel unter Druck (die Aktie verlor 10% heute morgen)

Händler verwiesen auf den Bericht der «Süddeutschen Zeitung»
(Dienstagausgabe), wonach eine Liechtensteiner Tochtergesellschaft
von Vontobel in den Blick der deutschen Steuerbehörden geraten sein
soll. Es soll sich laut der Zeitung um die Vontobel Treuhand AG handeln.

So sind wir nun endlich im Liechtensteiner Skandal auch dabei... bisher haelt sich allerdings die Reaktion noch in Grenzen...

Montag, Februar 11, 2008

Saven macht ne Fliege in Phnom Penh

Heute hat mir Hampi ein sms aus Kambodscha gesandt und er berichtet darin, dass Saven sich waehrend dem Trip mit Hampis Bekannten wieder auf den Heimweg Richtung Siem Reap gemacht hat. So kenn ich Saven sonst gar nicht - es muss wohl um die Kohle gegangen sein... Ich hoffe, Hampis Gruppe kommt doch noch gut an die Kueste (Kep und Snookyville) und wieder nach PP zurueck.

Von Anna hoere ich weiterhin Gutes. Sie scheint sich langsam ans Leben in der Freiheit zu gewoehnen. Sie geht scheinbar fleissig zur Schule; hoffentlich zieht sie das durch. Da die Huehnerfarm in Koh Kong geschlossen wurde, haben sich einige verscheuchte Huehner in Koh Kong herumgetrieben - unterdessen sind sie aber wohl alle irgendwo untergeschloffen. Es scheint, dass Hun Sen die Parole: "Fertig Prostitution" ausgegeben hat - mal sehen, wie lange das anhaelt. Es erinnert mich irgendwie an die Zeit, wo alle Karaokes im Land geschlossen wurden. Hun Sens Neffe hatte einen Nebenbuhler in einem Karaoke-Laden umgepustet...

Boungluai aus Kuankacha in Laos macht mir etwas Sorgen. Er muss vor einer Weile von einem Motorrad gefallen sein und hat sich mit Schmerzen erst mal eine Weile im Dorf versucht durchzuschlagen. Gleichzeitig geht es scheinbar auch seiner Frau nicht gut. Nun sollte er sich aber in Thakaek eingefunden haben, wo er eine Klinik aufsuchen wollte. Morgen werde ich ihn nochmals anrufen - dann weiss ich wohl mehr. Pane und Richy (der grade besuchshalber in Thakaek eintrifft) werden ihm evtl. etwas helfen koennen... Armer Bursche.

Aus Thailand hoere ich, dass meine liebenswuerdige Ex-Gemahlin sich wieder einen Schweizer angelacht hat und allenfalls diesen Sommer in die Schweiz kommen wird. Hoffentlich begegne ich ihr nicht ploetzlich im Migros...Immerhin scheint die neue Bekanntschaft den Finanzen der Familie Phijitphaiwan gut zu tun. Ich Depp habe Ihr aus Versehen noch etwas Kohle ueberwiesen die eigentlich fuer meine Spionin bestimmt war. Sie hats aber noch nicht bemerkt... sonst haette es ein Massaker gegeben in Sattahip.

Hier in der Schweiz brummt unser Laden ganz schoen. Wir sind kraeftig dran die Steuerverzeichnisse zu erstellen; erst mal sind jetzt die heimischen Kunden dran. Dann warten auch schon die deutschen Kunden sehnsuchtsvoll auf ihre Ertragsaufstellungen. Mein Stundenticker tickt ordentlich und ich hoffe mal, dass ich weiterhin den Power habe, das durchzuziehen, dann ist die Reisekasse naemlich bald wieder voll :-)

Donnerstag, Januar 31, 2008

News von Stefan aus Laos

Ich habe gestern ein Email von Stefan (einer der Koh Chang Divers Buben) erhalten und moechte Euch seinen Abenteuerbericht aus Nord-Laos nicht vorenthalten:

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jo, der gert und ich sind bis jetzt ca 1'500 km auf unseren 250 ccm honda baha's gefahren, die wir vor 11 tagen in vientiane (hauptstadt von laos) gemietet haben. wir sind dann direkt richtung norden aufgebrochen. die landschaft hier ist unglaublich schoen, fast alles hohe berge die komplett von dschungel bewachsen sind, fluesse die sich durch karstfelsen schlaengeln und strassen (kurve an kurve) die super zu fahren sind oder teilweise bis zu hundert kilometer pure schotter- und offroad pisten die ueber 2000 meter hohe berge und durch dichtesten dschungel fuehren. die meisten doerfer haben keinen strom und fliessend wasser, nur bast huetten und gekocht wird am offenen feuer. in den topf kommt, was der dschungel so hergibt (hier kann sich jeder seine eigenen gedanken machen!!!).

durch die doerfer heisst's langsam fahren, denn dort kreuzen ganze zoologische gaerten die 'strasse'. hunde, schweine, hennen, haehne, bueffel, kuehe.... etc. hatten auch schon einige opfer zu beklagen, einen hund, ne henne und am gleichen tag noch nen hahn. eigentlich hat sie alle der gert auf dem gewissen...;-) wenn man durch die doerfer faehrt, kommt sich sich vor wie auf der tour de france... kinder kommen aus alles ecken hervor und winken und kreischen, oft gruessen auch die alten mit einem laecheln. wenn man stehen bleibt, sogar im dschungel ist man ploetzlich umringt (meist mit sicherheitsabstand) von duzenden von menschen, woher die alle so schnell kommen bleibt eines der grossen geheimnisse des lebens!!??

ich hatte in der naehe von xam nua, an der vietnamesichen grenze meinen platten, der zum glueck nur einen tag zum reparieren gekostet hat. dort wars abends so kalt dass ich 2 armeehosen, 3 t-shirts, eine jacke mit kapuze und noch einen parka darueber getragen hatte. geschlossene raeume oder geschweige denn eine art heizung gibts nirgends. die locals sitzen in der kueche um ein feuer, die touris, wenn ueberhaupt ausser uns welche anwesend waren, sitzen am tisch und zittern sich den ar... ab!!! vor drei tagen hatte gert seinen platten mitten im dschungel an der chinesischen grenze auf einer krassen off-road strecke ueber bergpaesse. 50 km zur naechsten geteerten strasse, 35 km zum naechsten 'ort' mit einem 'reifen-service'. jo, irgendwie kamen wir dann dorthin dank eines einheimischen, seinem klapprigen pick-up und sau-viel glueck! der reifen war dann bald geflickt, als wir aber nach einer sehr interessanten nacht im 'guesthouse' dort weiterwollten, lief gert sein bike nicht mehr an. trotz aller bemuehungen ging nichts mehr! also sassen wir fuer 2 tage im absoluten NIRGENDWO fest. keine menschenseele auch nur ein wort englisch, kein weisser, 2 guesthaeuser die den namen bei weitem nicht verdienen und zum glueck fing's dann auch noch an zu schuetten (es staubte dann halt nicht mehr, dafuer versank das dorf knietief im schlamm!!!!!) und es wurde wiedermal bitter kalt! Nach zwei tagen bekamen wir dann endlich einen grossen ueberlandbus auf den wir dann, nach zaehen verhandlungen mit zeichensprache, der hilfe des freundlichen reifenhaendlers des dorfes und einigen brocken thai meinerseits unsere bikes mit einem seil und viel muskelkraft aufs DACH!!!!! hieven und festbinden durften. kostete uns allerdings ein vermoegen von 80 US dollar! danach gings dann in dem total ueberladenen bus auf einem plastik hocker im gang fuer 13 stunden nach luang prabang. logischerweise verfing sich der bus 5 std spaeter in einer stadt mit unseren motorraedern in einer stromleitung und riss diese fast herab und einen rueckspiegel an meinem motorrad ab!

kamen dann gestern nacht um 1.30 endlich hier in luang prabang an und brachten heute unsere bikes in die werkstatt. ich wollte eigentlich nur meinen blinker richten lassen, habe aber nun einen komplett verwirrten mechaniker, gar keinen funktionierenden blinker und das motorrad in der werkstatt zurueck gelassen :-) Alles in allem haben wir bis jetzt unvergessliche Eindruecke und landschaften, meist sehr offene, interessierte und freundliche menschen getroffen, die eine so unglaublich andere lebensweise haben als wir 'zivilisierten' weissen. Aber eins ist sicher... nordlaos auf dem motorrad ist wirklich ein abenteuer...und meist greift plan A und plan B ueberhaupt nicht, und dann heisst's geschmeidig bleiben.....!!!!! So, dass waren unsere letzten tage im schnelldurchlauf und ich hoffe ich habe euch mit dieser langen mail nicht allzu sehr gelangweilt. ich gehe jetzt eine schoenes beerlao trinken.... viele liebe gruesse aus luang prabang stefan ICH BIN ZEUGE!!! Gert
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Die Jungs scheinen sich also auch gut zu amuesieren in Laos :-)

Sonntag, Januar 27, 2008

Nachbetrachtungen zu Kambodscha

Diese netten Meeresbewohner haben mir in Sihanoukville jeweils den Nachmittag bereichert. Die Stadt selber gefaellt mir zwar weiterhin nicht sonderlich, aber mit der Otres Beach kann ich mich durchaus anfreunden, zumal mit Viset dort ein netter Polizist mit seiner Familie ein kleines Restaurant betreibt, wo man auch fuer ein paar Naechte guenstig wohnen kann.

Die eigentliche Entdeckung des diesjaehrigen Trips war aber die Region von Kep und Kampot. In Kep hat es mir vor allem der Krebsmarkt angetan. Dort haben wir jeweils fantastisches Essen genossen, zu einem vernuenftigen Preis. Vor allem die Fisch-Reissuppe im Restaurant Kimly wird mir in bester Erinnerung bleiben. Aber auch die Roesti in Dans Kep Lodge sei hier nochmals erwaehnt... ein spezieller Genuss fern der Heimat!

In Kampot werde ich mich naechstes Jahr nochmals etwas genauer umsehen. Die Region hat Potential meine 2. Heimat zu werden. Touristisch ist noch nicht viel los dort, aber es haben sich schon einige Auslaender dort angesiedelt. Die Landpreise sind allerdings angeblich schon recht abgehoben und ein Nebental, welches auch Urs und Sonja schon haeufig besucht haben, wird grade von den Chinesen in Beschlag genommen, um dort ein Wasser-Kraftwerk zu bauen.

Die Chinesen haben anscheinend auch ein riesiges Gebiet entlang der Kueste zwischen Koh Kong und Sihanoukville fuer 198 Jahre geleast. Sie wollen dort mehrere Staedte bauen. Die Auskunft stammt von Jason, und er ist normalerweise gut informiert. Ich kann mir das nur im Zusammenhang mit den Erdoel-Vorkommen vor der kambodschanischen Kueste erklaeren. Das koennte auch zu einer neuen Wildwest-Phase in Koh Kong fuehren, denn einige Vorkommen scheinen direkt vor Koh Kong zu liegen.

Mit Saven und seinem Minibus bin ich jetzt auch gut geruestet um Gaesten im naechsten Jahr Kambodscha zu zeigen. Dieses Jahr war ich fast immer nur mit Anna unterwegs - einzig Marcel hat unsere Guide-Faehigkeiten schon mal getestet.

Dienstag, Januar 15, 2008

Der schoenste Tag des Jahres....

Heute ist es mal wieder so weit; der schoenste Tag des Jahres ist gekommen. Ich bin wieder in der Schweiz zurueck - nach einem 24-Stunden-Trip Siem Reap - Saigon - Paris - Zuerich... damit geht es jetzt wieder am laengsten bis ich wieder in die Schweiz zurueck muss ;-) Morgen werde ich mich bereits im neuen Buero mal zeigen und angeblich ist um 9.00 bereits eine Schulung angesagt. Rene hat scheinbar den Ellenbogen bei einem Sturz zertruemmert und so muessen wir jetzt halt mit einem Mann weniger in die neue Steuersaison steigen. Ich hoffe, ich kann noch ein paar zusaetzliche Stunden reinschmeissen um Renes Ausfall zu kompensieren.

Ich habe heute schon mal etwas rumtelefoniert und am Nachmittag habe ich den Kuehlschrank gefuellt, meine Post gecheckt und Maege Kratzer zu einem Kaffee getroffen. Er darf nun tatsaechlich naechstens auf Staatskosten einige Monate in Urlaub... wer haette das gedacht. Er scheint der Sache aber gefasst entgegenzusehen und ich wuensch ihm viel Glueck beim Absitzen. Hier ist ansonsten weitgehend alles beim Alten und wie jedes Jahr hats auch heute bei meiner Rueckkehr etwas Sonnenschein gegeben. Dennoch kommts mir hier aber recht frisch vor und ich denke, der erste Pfnuessel ist schon im Anmarsch.

Anna hatte ich auch schnell am Telefon. Sie scheint den Schock meiner Abreise fuers Erste mal verdaut zu haben - allerdings hat sie bereits Ihr Telefon irgendwo im Wasser versenkt und ein neues kaufen muessen. Ich hoffe, das geht nicht als Pech-und-Pannen-Serie weiter... Morgen steht Ihr eine Zahnarzt-Session in Phnom Penh bevor... wenn sie wuesste, wuerde sie wohl nicht hingehen. Ihr steht die Praeparation fuer eine Krone ins Haus.

Sonntag, Januar 13, 2008

Zurueck in Siem Reap - vor dem Abflug

Morgen abend heisst es Abschied nehmen von Suedostasien - fuer einige Monate zumindest. Wir sind am 10.01. abends im Golden Tempel Guesthouse in Siem Reap eingetroffen nachdem wir zuvor in Phnom Penh noch alles betreffs Anna's Pass geklaert haben. In 4-5 Monaten sollte sie alle Papiere erhalten... schaumer mal...

Vorgestern haben wir uns einen ruhigen Tag gegoennt, unter anderem am Swimming Pool des Hotels Prince d'Angkor. Gestern waren wir nochmals mit Saven und dem Minivan unterwegs. Wir haben uns die Tempel von Beng Mealea angeschaut und waren danach in einem Fischerdorf am Tonle Sap See. Es war ein gelungener Ausflug, selbst Anna war fasziniert vom Leben im Fischerdorf. Am Abend waren wir auf speziellen Wunsch nochmals beim Japaner zum Suki Yaki essen. Anna und Saven haben zuvor noch nie japanisch gegessen und sie waren beide begeistert...

Als erstes Fazit der Reise kann man sagen, dass es mir weiterhin sehr gut gefaellt in der Region. Speziell Kambodscha hat es mir sehr angetan und ich fuehle mich sehr wohl hier. Allerdings ist das Reisen etwas teurer geworden fuer mich - ich goenn mir (und Anna) auch mehr als frueher. Kep und Kampot waren die Neuentdeckungen fuer mich auf dieser Reise und auch den Trip auf den Bokor Hill werde ich nicht so schnell vergessen. Thailand verliert fuer mich mehr und mehr an Reiz, selbst fuer den Zahnarzt wuerde ich wohl unterdessen Kambodscha vorziehen.

Jetzt freue ich mich aber auch darauf, all meine Freunde und die Familie in der Schweiz wiederzusehen. Und bald wird sich hoffentlich auch das Reisekaesseli wieder prall fuellen, so dass ich im Herbst fuer neue Abenteuer bereit bin.

Donnerstag, Januar 10, 2008

Auf dem Rueckzug in Phnom Penh

Meine diesjaehrige Reise neigt sich nun doch rasant schnell dem Ende zu. Ausserplanmaessig sind wir einen Tag laenger in Koh Kong geblieben, denn Otto ist am Mittag des 7.1. ploetzlich wieder aufgetaucht. Wir haben sein neu erworbenes Motorrad ausgiebig getestet und uns noch einen schoenen Tag in Koh Kong gemacht. Gestern morgen sind wir in den Virak Buntham Bus eingestiegen und haben uns auf die Strecke Koh Kong - Phnom Penh gemacht. In Zukunft werde ich mit dem Rith Mony Bus fahren....

Nach der Ankunft in Phnom Penh haben wir erst mal den Zahnarzt aufgesucht. Anna wuerde 8 Kronen brauchen um all ihre Zahnluecken wieder aufzufuellen. So habe ich denn entschieden, dass erst mal Dental Hygiene, Karies-Fuellungen und eine Krone fuer den abgebrochenen Zahn gemacht werden. Anna wollte unbedingt dass ich auch ins Arztzimmer mitkomme und so habe ich den Khmer-Zahnarzt bei der Arbeit beobachten koennen. Zum Teil war ich sogar der Hilfs-Assistent... Oeftes mal was Neues. 1 x Karies flicken kostet hier uebrigens 9 US-Dollar, die Krone kommt all inklusive auf USD 129.-

Heute morgen haben wir uns dann auf die Pirsch gemacht um den Pass fuer Anna in die Wege zu leiten. Dabei ist schnell ausgekommen, dass sie eben doch ein Geburts-Zertifikat und ein Familienbuch braucht, um einen Pass (und in Zukunft Visas) zu machen. Ergo zurueck zum Start - Anna war ziemlich enttaeuscht. Allerdings haben wir danach auch eine junge Lady getroffen, die die fehlenden Papiere beschaffen kann. Da gings ihr dann gleich wieder besser. In gut 2 Stunden steht mir die letzte Busfahrt dieser Reise bevor - die Rueckfahrt nach Siem Reap. Dort hoffe ich, noch einige angenehme Tage am Swimmingpool zu verbringen und einen Ausflug nach Beng Mealea mit Saven haben wir geplant. Mehr dazu werde ich aus Siem Reap zu berichten haben...

Freitag, Januar 04, 2008

Der Start ins 2008 ist gut geglueckt

Wir haben einen sehr interessanten und schoenen Start ins neue Jahr erlebt. Die Fahrt nach Phnom Penh war ereignislos auch wenn diesmal die Mit-Passagiere nicht grade erste Wahl waren. Wir haben dann im Lucky Guesthouse in Phnom Penh uebernachtet und sind am naechsten Morgen mit Ach und Krach im Hua Lien-Bus nach Kep untergekommen. Die Fahrt nach Kep gefaellt mir immer gut; die Strecke fuehrt an kleinen Huegeln und vielen Reisfeldern vorbei an die Kueste nahe der vietnamesischen Grenze. Wir sind dann mittags gut bei Armin in Kep untergekommen... aber es stellte sich raus, dass er nun doch etwas gar einfach dort lebt - ohne Strom und mit sehr wenig Wasser...

Die Neujahrsnacht selber haben wir in der Kep Lodge bei Dan verbracht; die Roesti war super... der Gastgeber weniger... Als wir uns auf den Heimweg zu Armin machten, zu dritt auf dem Motorrad, welches wir vom Polizisten Mr. Wanna ausgeliehen haben, war noch alles ok. Doch unten auf der Hauptstrasse ging ploetzlich das Licht des Motorrades aus und wir rollten langsam ins Zappenfinstere weiter... zum Glueck hatte Armin schnell seine Taschenlampe zur Hand und konnte mir notduerftig den Weg weisen. Irgendwie habe ichs geschafft uns auf dem Toeff heil bis Armin's Haus zu chauffieren; das war eins meiner groessten Abenteuer im ganzen 2007 und das um 23.30 am 31.12...

Am naechsten Morgen haben wir einmal mehr die Super-Fisch-Reissuppe bei Kim Ly am Krebsmarkt genossen und am Nachmittag haben wir uns mit viel Gepaeck von 2 Polizisten ins 25 km entfernte Kampot chauffieren lassen. Mr. Wanna war noch ziemlich angeheitert von der Neujahrsnacht und so genoss ich denn eine zuegige Motorrad-Fahrt. Auch dieses erste Abenteuer im neuen Jahr haben wir heil ueberstanden und zu meinem positiven Erstaunen erwies sich auch der Aufenthalt in Kampot als recht angenehm. Mit den Jungs vom Orchid Guesthouse stuerzten wir uns am 2.1.08 ins naechste Abenteuer - der Bokor Hill...

Um 8.30 morgens standen wir gut eingepackt beim Orchid GH bereit und bestiegen die Pickup-Trucks. Anna und ich haben uns im Inneren eines Wagens die Rueckbank gesichert und holperten schon bald nach Kampot auf der immer schlechter werdenden Strasse bergwaerts. Nach einigen Kilometern am Berg ploetzlich ein Scheppern und Kraechzen und wir standen bockstill... Achsbruch dachte ich mir, der Tag ist gelaufen. Laufen war auch sofort die Idee der Guides, Flicken die des Chauffeurs. So liefen denn die Barangs los, ca. 50 Personen, denn wir blockierten mit unserem Wagen die ganze Strasse und so bildete sich ein Stau am Bokor. Nach einer halben Stunde hatten die Khmers das Auto tatsaechlich wieder im Schuss und den Rest des Tages blieben wir von aehnlichen Zwischenfaellen verschont. Anna und ich spazierten bloss ein bisschen bergauf und waren beim Neustart gleich wieder auf unseren Plaetzen. Das Einsammeln der Barangs wurde dann aber etwas chaotisch, zumal weiter oben ein weiteres Fahrzeug haengen geblieben war.

Oben angekommen blies uns ein kalter Wind um die Ohren, aber es war alles in allem ein Super-Ausflug. Eine bizare Landschaft und ein altes franzoesisches Kasino auf ueber 1000 m Hoehe... ein ehemaliger Kriegsschauplatz zwischen Khmer Rouge und Vietnamesen... und heute ein Nationalpark mit 50 Rangern, die versuchen, die Wilderer und Holzfaeller daran zu hindern, den Park zu pluendern. Auf Fotos, welche die Ranger zeigen, sind ausgewachsene Tiger zu sehen und urtuemliche Viecher, fuer die ich keine Namen kenne. Moeglicherweise werde ich naechstes Mal in Kambodscha ein paar Tage mehr dort oben verbringen.

Am Abend habens wir geschafft, mit einem Taxi von Kampot nach Sihanoukville zu reiten und um 19.30 sind wir denn hundemuede an der Otres Beach eingetroffen. Wir kamen bei Viset Ratanak gut unter und haben uns erst mal einen schoenen grossen Fisch zur Brust genommen. Den gestrigen Tag habe ich zum groessten Teil in der Haengematte verbracht. Meine leicht geschwundenen Fettreserven habe ich gestern auch wieder aufgefuellt - unter anderem mit vielen feinen Krebsen... Heute schliesslich sind wir morgens auf das Russen-Boot nach Koh Kong, wo nun die Aufgabe ansteht, fuer die naechsten 9 Monate fuer Anna eine Basis zu schaffen. Erst haben wir ja gedacht sie koennte bei Otto unterkommen, aber ich denke das ist doch nicht die Idealloesung, zumal Otto grade abgaengig ist und niemand weiss, wo er steckt. Wir wohnen fuer erste doch mal dort und geniessen das gute Essen. Vielleicht wird Anna bloss eine Weile in der Kueche bei Otto arbeiten um die Zubereitung deutscher Speisen zu erlernen. Das waere gut fuer meine Fettreserven in Kambodscha ;-) Mehr dazu spaeter...