Montag, September 29, 2008

Regen in Kep

Ich bin unterdessen von Phnom Penh nach Kep gereist, doch das ist hier alles nicht mehr so, wie ich es in Erinnerung hatte. Oder vielleicht eben doch, aber die Erinnerung war zu rosig :) Uebernachtet habe ich hier bei meinem Freund Armin unter sehr einfachen Verhaeltnissen. Immerhin hat er jetzt auch Strom, aber ansonsten ist mir sein Lebensstil dann doch zu basic.

Die Buscompany hat uns schon am falschen Ort abgesetzt, allerdings nach einer hochinteressanten Fahrt. Denn statt neben einer schoenen jungen Frau sass ich neben einem aelteren Franzosen, dem Professor fuer Linguistik, Dr. Jean-Michel Fillipi...ich hab vor lauter Zuhoeren die 4 Stunden Fahrt als 1 Stunde erlebt. Ich werde ihn sicher naechstes Mal in P.P. wieder kontaktieren und als Tueroeffner fuer den Zugang zur Universitaet nutzen.

Entgegen meinen urspruenglichen Plaenen werde ich bereits heute weiter nach Kampot reisen. Cheang, die Frau von Dan, hat mir zwar gestern gesagt, dass die Strasse zum Phnom Bokor vermutlich zu ist, und man hoechsten rauflaufen koennte... Dan selber, der Besitzer der Kep Lodge mit dem neuen Swimmingpool, habe ich nicht getroffen, da er immer so lange schlaeft. Aber wenn nichts schlimmeres passiert, so kann ich leben damit. Der Hund von Armin, Naentzle, hat mich gebissen, aber gluecklicherweise hat er mich nicht recht erwischt und so hats nur einen Kratzer am Bein abgesetzt. Dass dann auch noch 2 Gaense auf mich losgehen wollten, war dann die Hoehepunkt :) Neue Erfahrung fuer mich, den Angriffsstil von Gaensen kennen zu lernen... die machen den Hals lang, dann gehen sie parallel zum Boden und wie aggressive Schlangen kommen sie auf Dich zu.. dann wollte eine abheben und mich anspringen, dem bin ich aber mit einem Ausfallschritt zuvorgekommen... Fruehgymnastik auf kambodschanisch.

Kep ist momentan recht ueberlaufen, da heute ein publich holiday ist. Aber es ist eh auch recht bewoelkt hier und regnet dann des Nachmittags ab... so machts mir weniger Spass hier als letztes Jahr bei gutem Wetter. Zudem war am morgen wegen dem public holiday auch das Kimly-Restaurant (mein Lieblings-Seafood-Platz in Kambodscha) geschlossen, und so wars nicht mehr schwer, die Entscheidung zu faellen, heute schon mit einem Moto nach Kampot weiterzureisen.

Keine Kommentare: