Ich bin wie jeden Tag schon kurz nach 6 Uhr unterwegs gewesen; erstaunlicherweise habe ich waehrend den Ferien gar keine Muehe, frueh aus den Federn zu kommen ;-) Das Schoene hier in Siem Reap ist, dass ich auch mal ein Muesli zum Fruehstueck essen kann. Die Khmers sind auch Fruehaufsteher; ganz im Gegensatz zu meinen westlichen Mit-Travellers... So habe ich denn des Morgens die Stadt praktisch fuer mich ;-)
Die gestrige Fahrt von Battambong nach Siem Reap war ereignislos, in erstaunlichen 3 Stunden waren wir schon am Ziel. Wir haben einen recht sportlichen Fahrer erwischt... Da wir im gecharterten Taxi unterwegs waren, konnten wir auch anhalten, wo wir wollten. Diese Stopps bringen immer sehr erfreuliche Begegnungen mit sich, denn unterdessen kann ich "Guten Tag, wie gehts, wie heisst Du, usw." auf Khmer vortragen, was zu einem regelrechten Rede-Schwall auf der Khmer-Seite fuehren kann. Diese Begegnungen in der Pampas sind das Salz in der Suppe (um meine Reise mal als Suppe zu charakterisieren).
Gestern abend wollte mein Mitreisender Peter aus dem Tirol unbedingt noch ins Puff, da er in Battambong nicht zum Zug gekommen ist. Das war die goldene Gelegenheit fuer mich, quasi als Bodyguard von Peter, auch wieder mal bei den Vietnamesinen reinzuschauen. Mein Vietnamesisch ist schon etwas eingerostet, aber wenn ich da eine Stunde rumsitze, ein Bier trinke und mit den Maedels schaekere, so kommt auch die Sprache wieder zurueck. Well, ueber den Rest des Abends breite ich den Mantel des Schweigens des Geniessers... Von Peter habe ich heute noch nix gehoert; mehr dazu spaeter ;-)